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FCA spielt unentschieden gegen Pisa: Trainer Wagner sucht seine Stammelf

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2:2 gegen Pisa: FCA-Trainer Wagner sucht seine Stammelf

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    Gegen Pisa spielte der FCA erstmals in seinen neuen schwarzen Römer-Trikots (am Ball Kyliane Dong).
    Gegen Pisa spielte der FCA erstmals in seinen neuen schwarzen Römer-Trikots (am Ball Kyliane Dong). Foto: Klaus Rainer Krieger

    Die Pflichtspielsaison rückt näher. In rund einer Woche tritt der FC Augsburg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals an. Der Gegner wirkt wenig Angst einflößend. Hallescher FC, ein Regionalligist. Zugleich birgt er Potenzial, sich zu blamieren. Ein Aus gegen einen Viertligisten, für Trainer Sandro Wagner wäre es der denkbar schlechteste Start.

    An diesem Wochenende kann der 37-Jährige ein letztes Mal testen. Kann für den Ernstfall üben. Kann überprüfen, ob seine Mannschaft all das verinnerlicht hat, was er ihr in den vergangenen Wochen taktisch und spielerisch an die Hand gegeben hat. Was er in unzähligen Sitzungen und auf der überdimensionierten Videowand vermittelt hat. Wagner hat einen attraktiven Spielstil angekündigt.

    FCA-Trainer Sandro Wagner fordert permanentes Pressing

    Wie dieser aussehen kann, zeigte seine Mannschaft im nicht-öffentlichen Test gegen den italienischen Erstligisten Pisa SC. Trotz hochsommerlichen Temperaturen nahe der 30 Grad schickte Wagner seine Spieler fortwährend ins Pressing, ließ sie anlaufen, forderte Laufeinsatz in höchstem Tempo. Der FCA erspielte sich ein Übergewicht, kontrollierte die Partie, ohne sich Großchancen zu erspielen. Wie riskant das frühe Angreifen sein kann, erfuhr die Hintermannschaft in Person von Henrik Meister. Für die Italiener vergab er zweimal die Führung. Diese holte Matteo Tramoni nach. Wenngleich er nach einem fragwürdigen Strafstoß traf (41.). FCA-Offensivspieler Aiman Dardari traf viel Ball und wenig Gegner.

    Nach der Pause, als Temperaturen und Spielzeit Wirkung zeigten, ergaben sich durch Löcher in den Abwehrreihen mehr Chancen. Eine davon nutzte Tramoni zum 2:0 (68.), eine davon Steve Mounié zum Anschlusstreffer (72.). Der Kapitän des Benin, eigentlich ein Verkaufskandidat, betrieb einmal mehr Werbung in eigener Sache. Denn er nickte auch noch zum 2:2-Endstand ein (83.).

    Verdrängt Keven Schlotterbeck Stammverteidiger Cedric Zesiger?

    Auf den Test am Freitagabend folgt am Samstagnachmittag die Generalprobe gegen den FC Sunderland (15 Uhr), eingebettet in den Familientag. Wagner sucht seine Stammformation für die ersten Pflichtspiele. Im Vorfeld wehrte sich das Trainerteam gegen den Eindruck, in den beiden Spielen je eine B- und eine A-Elf auf den Rasen zu schicken. Dennoch gab die Partie gegen Pisa Aufschlüsse darüber, wer derzeit erste Wahl ist.

    Wagner hatte seinen Kader zweigeteilt. Gegen Pisa standen lediglich drei Einwechselspieler und Ersatztorwart Daniel Klein neben den elf Startern auf dem Spielberichtsbogen. Durchaus überraschend war etwa, dass Cedric Zesiger mitwirkte. Er verteidigte in der flexiblen Dreierkette mit Maximilian Bauer und Noakhai Banks. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass gegen Sunderland Keven Schlotterbeck als linker Part der Abwehrreihe beginnen dürfte.

    Erwartbarer war die Vergabe weiterer Positionen. Im zentralen Mittelfeld spielten gegen Pisa Arne Maier, Elvis Rexhbecaj und Robin Fellhauer, die gegen Sunderland durch Han-Naoh Massengo, Kristijan Jakic und Mert Kömür ersetzt werden. Auf den Flügeln sind Marius Wolf und Dimitrios Giannoulis gesetzt, wärend gegen Pisa Dardari und Mads Pedersen agierten. Im Angriff wird vorerst Phillip Tietz den Platzhirschen geben, solange Samuel Essende gesperrt ist.

    Henri Koudossou lässt sich zum 1. FC Nürnberg verleihen

    Seit Freitag nicht mehr im Kader steht Henri Koudossou. Er ließ sich für eine Saison zum Zweitligisten 1. FC Nürnberg verleihen. In der vergangenen Saison hatte der 25-Jährige mit Verzögerung beim FCA den Durchbruch geschafft, war auf 21 Bundesligaeinsätze gekommen und war viermal in der Startelf gestanden. In dieser Spielzeit allerdings hätte er wohl weit weniger Einsatzzeit bekommen. Wolf bleibt als Stammkraft gesetzt, ihn ersetzen kann der vielfältige Fellhauer. Koudossou suchte nach einer Alternative zu Augsburg – und fand diese in Nürnberg. „Für meine weitere Entwicklung ist entscheidend, dass ich regelmäßig zum Einsatz komme“, ließ sich der Spieler zitieren.

    FC Augsburg: Labrovic - Banks, Bauer (46. Breithaupt), Zesiger - Dardari (46. Essende), Maier, Rexhbecaj, Pedersen - Fellhauer, Dong - Mounié

    Tore: 0:1 Tramoni (41./FE), 0:2 Tramoni (68.), 1:2 Mounié (72.), 2:2 Mounié (83.)
    Gelb-Rote Karte: Zesiger (85./wh. Foulspiel)
    Schiedsrichter: Wagner (Glött)

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