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04.07.2017

800 Wanderer genießen Ausblick rund um Inchenhofen

Ludmilla Bäurle (links) und Johanna Mößnang aus Ettringen schätzen die abwechslungsreiche Strecke rund um Inchenhofen.
Bild: Josef Mörtl

Wandertage kommen an. Es gibt sogar eine Sonderwertung. Nur eines stimmt Organisatoren nachdenklich

Rund 800 vorwiegend ältere Wanderer nahmen am Wochenende eine sechs oder zwölf Kilometer lange Strecke rund um Inchenhofen in Angriff. Der örtliche Wander- und Verschönerungsverein organisierte die 52. Internationalen Wandertage. Die Organisatoren sprachen danach von einem großen Erfolg. Vorsitzender Helmut Fröhlich und sein Vize Horst Worsch können sich stets auf ihre Mannschaft verlassen. Ob beim Streckenaufbau oder bei der Bewirtung im Bauhof, alle helfen zusammen, um den vielen Wanderern aus der näheren und weiteren Umgebung ein tolles Erlebnis zu bieten. An beiden Tagen herrschte im Vergleich zu den vorangegangenen Hitzetagen ideales Wanderwetter. Nicht zu warm und von oben her trocken.

Bereits am Samstag war ein Bus voller Teilnehmer aus der Nähe von Ludwigsburg (Baden-Württemberg) gekommen. Teilnehmerstark präsentierten sich die befreundeten Wandervereine aus Aindling, Mühlhausen (Gemeinde Affing) und Ruppertszell (Gemeinde Schiltberg). Aber auch aus Ilmmünster (Kreis Pfaffenhofen an der Ilm), Aresing, Weichering (beide Kreis Neuburg-Schrobenhausen), Ingolstadt und bis aus München rückten die Teilnehmer an.

Insgesamt waren 26 Gruppen am Start. Aus Inchenhofen waren der Bürgerwille und der Schützenverein mit am Start. Mit der Stärke der Teilnehmer war der Vorsitzende eigentlich zufrieden, doch er stellte fest: „Sie werden jedes Jahr ein bisschen älter, junge Leute bekommt man am frühen Samstag- oder Sonntagmorgen nicht aus dem Bett.“ An beiden Tagen gab es einen kostenfreien Shuttle zum Aichacher Bahnhof. Die herrliche Strecke hatte viel zu bieten. Vom Bauhof ging es in westliche Richtung nach Sainbach. Ein Augenschmaus waren die Blaubeer- und Himbeerplantagen bei Ainertshofen. Aber auch bunte Kornfelder und grüne Wiesen mit blühenden Blumen verschafften den Wanderern ein tolles Naturerlebnis. Beim Waglerhof in Ainertshofen war eine Brotzeitstelle eingerichtet. Mit am Start waren auch das Ehepaar Ludmilla und Heinz Bäurle sowie deren Freundin Johanna Mößnang aus der Nähe von Bad Wörishofen, die bereits seit 40 Jahren die Wanderstiefel schnüren. Seit Jahren kommen sie auch nach Inchenhofen, weil sie die schöne Strecke so schätzen. Im Bauhof wurden sie auch bestens verköstigt. Zur Stärkung gab es Steaksemmeln, Würstl mit Kartoffelsalat, Wiener, Weiße sowie Wurstsalat und belegte Semmeln. Es gab köstliche Kuchen und Torten. An beiden Tagen waren die Sanitätsbereitschaften Aichach und Pöttmes vor Ort, die aber keine Einsätze zu verbuchen hatten. In Inchenhofen gab es eine Sonderwertung „Biologische Vielfalt erleben“. Wer an mindestens fünf Wandertagen dieser Sonderwertung teilnimmt, bekommt eine Auszeichnung.

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