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Neujahrsempfang

13.01.2020

Affing feiert 2020 zwei große Jubiläen

Die Affinger Jungbürger standen im Mittelpunkt beim Neujahrsempfang. Bürgermeister Markus Winklhofer (links) begrüßte die jungen Leute ganz besonders. Rechts stellvertretender Bürgermeister Gerhard Faltermeier und hinter Winklhofer Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko.
Bild: Johann Eibl

Bürgermeister Markus Winklhofer appelliert erneut an ein gutes Miteinander. Zwei Affinger Vereine haben in diesem Jahr einen guten Grund zum Feiern.

Diese Passage aus dem Vorjahr hat Markus Winklhofer als Erster Bürgermeister der Gemeinde Affing beim Neujahrsempfang bewusst und gerne wiederholt: „Wir sollten uns immer wieder auf ein gutes Miteinander besinnen. Ohne Gemeinschaft ist alles nichts.“ Mit diesen Sätzen beendete er seine Ansprache am Samstagabend in der Mehrzweckhalle, die einmal mehr bei diesem Termin gut gefüllt war.

Besonders begrüßt der Bürgermeister die jungen Affinger

Gäste aus ganz unterschiedlichen Bereichen konnte der Gemeindechef begrüßen, nicht zuletzt auch viele Besucher, die im Ehrenamt tätig sind, und die sogenannten Jungbürger, die sich danach wie üblich bei dieser Veranstaltung zu einem Gruppenbild aufstellten. Mit dabei waren auch Peter Tomaschko (CSU), Mitglied des Bayerischen Landtags, und Gerhard Faltermeier, der Zweite Bürgermeister und Winklhofer-Herausforderer bei der Kommunalwahl, der zusammen mit Winklhofer am Eingang die Gäste mit Handschlag begrüßt hatte. Entschuldigt fehlte Stefan Matzka, der Dritte Bürgermeister. Erschienen war auch Alfred Rappel, der Bürgermeister der Nachbargemeinde Rehling. Die belegten Brote hatte der Hofladen von Alexander Breumair aus Haunswies geliefert. Aus diesem Ort stammte auch die Musikkapelle „Da oa und die Andan“.

Zwei Affinger Vereine feiern in diesem Jahr Jubiläum

Bürgermeister Winklhofer sprach zwei große Jubiläen an, die es in diesem Sommer in Affing zu feiern geben wird. Die Freiwillige Feuerwehr wird 150 Jahre alt und der Krieger- und Soldatenverein darf auf ein Jahrhundert zurückblicken. Dann ging der Bürgermeister auf die Jugendproteste ein, die 2019 an vielen Orten für Schlagzeilen sorgten: „Das Bild einer unbeschwerten Jugend trifft nicht mehr zu.“ Gleichzeitig betonte der Redner aber auch: „Einfache Lösungen wird es nicht geben, sie müssen erarbeitet werden.“ An die jungen Leute im Saal gerichtet, sagte Winklhofer: „Nutzt eure Möglichkeiten, mischt euch ein. Ihr seid wichtig, wir brauchen euch.“ Der Gemeindechef streifte die wichtigsten Projekte der vergangenen Jahre, von denen viele, aber noch nicht alle abgeschlossen sind: Kinderhaus, Grundschule, Mehrzweckhalle, Realschule mit Turnhalle, Gemeindehaus Anwalting, Friedhöfe in Affing und Gebenhofen, Bauschuttrecyclinganlage, Ortsdurchfahrt Bergen, Kirchplatz Anwalting, Baugebiete, Erweiterung des Gewerbegebiets, Breitbandausbau, die Bücherei und der Tornado mit seinen Folgen.

Landtagsabgeordneter Tomaschko lobt Affing

Wie Winklhofer weiter ausführte ist das Planfeststellungsverfahren für die Westumfahrung auf den Weg gebracht worden: „Die Unterlagen sind nach gründlichster Vorarbeit eingereicht.“ Über die Nordumfahrung werde erst dann gesprochen, wenn für die Westumfahrung Baurecht bestehe. Die Arbeiten am Mühlhauser Berg bezeichnete er als dringend erforderlich. Zusammenfassend sagte Winklhofer: „Viele Projekte sind am Laufen. Affing hat beste Rahmenbedingungen, Affing wächst weiter.“ In seinem Grußwort versicherte Peter Tomaschko: „Bayern, das Wittelsbacher Land und auch die Gemeinde Affing stehen hervorragend da.“ Das liege zum einen an den Ehrenamtlichen, zum anderen auch daran, dass der Bürgermeister die Weichen richtig gestellt habe. Besonders stellte der Abgeordnete die Affinger Investitionen für die Familien heraus, etwa in Form der Mittagsbetreuung: „Da sind sie ganz, ganz vorne und maßgebend dabei.“ Zu den vielen Zuhörern sagte Tomaschko: „Sie haben einen Bürgermeister, der weiß, wo die Fördertöpfe stehen.“ Direkt sprach er die 450000 Euro an, die Affing in diesem Jahr als Schlüsselzuweisung zu erwartet hat. Abseits von politischen Themen schloss der Gast seine Rede: „Wir können mit Zuversicht in das neue Jahrzehnt gehen. Natürlich dürfen wir uns nicht zurücklehnen.“

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