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Aichach/Augsburg
12.06.2021

Islamismusverdacht: Wohnungen in Augsburg und Aichach durchsucht

Das Kommissariat Operativer Staatsschutz bei der Kriminalpolizei Augsburg hat am Freitag Wohnungen im Aichacher Stadtgebiet und in Augsburg durchsucht.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Fünf Aichacher und ein Augsburger stehen laut Polizei im Verdacht, für eine verbotene islamistische Gruppierung neue Mitglieder zu rekrutieren.

Sie kamen am Freitagabend: vier oder fünf einheitlich in Schwarz gekleidete Kriminalpolizisten. In Begleitung des Bewohners hätten sie eine Wohnung im Aichacher Stadtteil Oberbernbach betreten und sie nach zwei, drei Stunden wieder verlassen, berichtet ein Augenzeuge unserer Redaktion. Der Besuch in Oberbernbach war Teil einer größeren Aktion: Die Kriminalpolizei Augsburg, Kommissariat Operativer Staatsschutz, durchsuchte am Freitagabend mehrere Anwesen im Stadtbereich Aichach sowie eines in der Stadt Augsburg. Das haben die Generalstaatsanwaltschaft München und die Polizeidirektion Schwaben Nord in einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt. Gegen bislang sechs Männer laufen Ermittlungen des Kommissariats Operativer Staatsschutz der Kriminalpolizei. Sie stehen im Verdacht, die verbotene islamistische Gruppierung "Hizb ut-Tahrir" (HuT) fortzuführen und auszubauen.

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13.06.2021

@Theo N.
Einer der Beschuldigten ist Deutscher. Wohin wollen Sie ihn abschieben?

@Peter P.
Um welches "bemerkenswertes Versagen " handelt es sich Ihrer Meinung nach?

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13.06.2021

Anstatt den Hebel gleich anzusetzen wird erst gewartet, was sich daraus ergibt, anstatt diesen Islamisten gleich wieder in die Türkei abzuschieben. Seine Einreise zu uns war mit diesem Tun was er vorhatte bestimmt schon einkalkuliert!

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13.06.2021

>> Bei dem Hauptbeschuldigten handelt es sich nach Angaben der Kripo um einen 31-jährigen türkischen Asylbewerber. Den bisherigen Ermittlungen zufolge ist er ein führendes Mitglied der HuT in der Türkei. Bereits seit seiner Einreise nach Deutschland im Jahr 2018 ist er durch seine Aktivitäten im Fokus des polizeilichen Staatsschutzes, heißt es in der Pressemitteilung. <<

Wieder ein Beispiel für bemerkenswertes Versagen Deutschlands beim Asylrecht.

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13.06.2021

Wieder mal ein Beispiel für einseitige Sichtweise, denn das Versagen Deutschlands bei Rechtsextremen dürfte in den letzten Jahren weitaus höher liegen. Im Übrigen wurde das Asylrecht seit 2015 nach und nach verschärft.

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