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Aichach-Friedberg
08.01.2021

Bereitschaft, Anmeldung, Probleme: So lief der Impfstart im Wittelsbacher Land

Seit 27. Dezember laufen die Corona-Impfungen im Landkreis Aichach-Friedberg.
Foto: Ulrich Wagner (Symbolbild)

Vor knapp zwei Wochen haben im Landkreis Aichach-Friedberg die Corona-Impfungen begonnen. Wie viele geimpft wurden, wo es hakt und wann die Anmeldungen starten.

Ein kleiner Pieks machte aus dem 27. Dezember einen historischen Tag für den Landkreis Aichach-Friedberg. An jenem Sonntag wurden im Aichacher Seniorenheim Haus an der Paar die ersten Landkreisbewohner gegen das Coronavirus geimpft. Knapp zwei Wochen sind seitdem vergangen. Wie erfolgreich war der Impfstart? Ein erstes Zwischenfazit zeigt: Wie erhofft läuft noch längst nicht alles.

Wie das Landratsamt Aichach-Friedberg auf Anfrage unserer Redaktion mitteilt, wurden mit Stand von Freitagvormittag im Landkreis 890 Personen geimpft. Das sind im Schnitt rund 74 Impfungen pro Tag, die die mobilen Impfteams des externen Dienstleisters Vitolus bislang in Alten- und Pflegeheimen verabreicht haben. Die Quote ist angesichts von rund 135.000 Landkreisbewohnern überschaubar, jedoch auch erwartbar. "Bislang konnten noch nicht mehr Landkreisbewohner geimpft werden, weil nur sehr begrenzt Impfstoff zur Verfügung stand", erklärt Wolfgang Müller, Sprecher am Landratsamt Aichach-Friedberg. "Der an den Landkreis gelieferte Impfstoff wurde komplett aufgebraucht." In ganz Bayern sind seit Ende Dezember rund 93.000 Corona-Impfungen vorgenommen worden.

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Impfstart im Landkreis Aichach-Friedberg: Noch zu wenig Impfstoff

Derzeit sind im Landkreis zwei mobile Impfteams im Einsatz, die nach den ersten Erfahrungen jeweils maximal 50 Impfungen pro Tag setzen können. Manches müsse sich in der Praxis noch einspielen, sagt Müller. Im Impfablauf habe es jedoch zu keinem Zeitpunkt Probleme gegeben. Größte Herausforderung sei momentan die fehlende Planbarkeit. Zwar erreichte erst am Freitag eine weitere Lieferung mit 100 Impfstoff-Fläschchen ("Vials") den Landkreis, was 600 zusätzlichen Dosen entspricht. Und ab kommender Wochen sollen jeweils am Dienstag und Freitag weitere Lieferungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer folgen. Wie viel der Landkreis wann erhält, ist aber nach wie vor offen.

Aus diesem Grund sind im Landkreis auch nach wie vor keine Anmeldungen für einen Termin im Impfzentrum Dasing möglich. Landkreisbewohner über 80 Jahren können sich mit Namen, Kontaktdaten und Geburtsdatum unter www.vitolus.de/aichach bereits für eine Warteliste registrieren. Sobald absehbar ist, dass ausreichend Impfstoff in Dasing zur Verfügung steht, meldet sich der Betreiber Vitolus bei den eingetragenen Personen, um einen Termin zu vereinbaren. "Das ist ein Angebot für alle, die sichergehen wollen, dass sie möglichst schnell dran sind", erklärt Landratsamtssprecher Müller. Dennoch bekomme nach wie vor nur einen Termin, wer zur jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe gehöre. Grund zur Hektik gebe es deshalb nicht. Am 11. Januar geht ein bayernweites Registrierungsportal an den Start, über das sich alle Freistaat-Bewohner registrieren können. Terminvereinbarungen sollen so ab dem 20. Januar möglich sein.

Das Dasinger Impfzentrum beid er Anmeldung: Hier erhalten die zu impfenden Personen einen Anamnesebogen und können sich noch desinfizieren.
12 Bilder
Ein Besuch im Dasinger Impfzentrum
Foto: Michael Postl

Anmeldungen für Impfzentrum in Dasing sollen bald starten

Landratsamtssprecher Müller geht davon aus, dass Anmeldungen für Einzeltermine in Dasing in spätestens zwei Wochen möglich seien. Sobald es ausreichend Impfstoff gebe, könne der Betrieb im Impfzentrum "jederzeit" anlaufen. Täglich könnten so über Vitolus maximal 300 Impfungen - 100 mobil, 200 stationär - gesetzt werden. Parallel laufen im alten Aichacher Krankenhaus die Impfungen von medizinischem und pflegerischem Personal sowie von Angehörigen weiterer besonders relevanter Berufsgruppen.

Damit keine einzige Impfstoffdosis verfällt, gibt es nach Auskunft von Müller eine "Rückfallebene". Könne ein geplanter Impftermin nicht stattfinden, würden ebenfalls Angehörige priorisierter Berufsgruppen - darunter niedergelassene Ärzte, Polizisten und Feuerwehrleute - kontaktiert und geimpft. Dies sei bislang jedoch nur vereinzelt geschehen.

Umfrage: 80 Prozent der Bewohner von Altenheimen wollen geimpft werden

Einen Plan, bis wann welche Bevölkerungsgruppe geimpft sein soll, gibt es im Landkreis nicht. Dazu fehlen nach Einschätzung von Sprecher Müller noch zentrale Informationen - einerseits zur Menge des verfügbaren Impfstoffs, andererseits zur Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Zumindest einen Anhaltspunkt könnte eine Umfrage in Alten- und Pflegeheimen aus dem vergangenen Dezember liefern: Damals gaben rund 80 Prozent der Bewohner an, impfwillig zu sein. Die Bereitschaft beim Personal war niedriger - sie lag der Umfrage zufolge bei rund 60 Prozent. Experten gehen davon aus, dass sich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung impfen lassen müssten, um eine Herdenimmunität zu erreichen.

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