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Aichach
11.11.2020

JVA-Fliesenskandal: Der Schaden ist noch höher als befürchtet

Seit Anfang 2018 ist das neue Versorgungszentrum in der JVA Aichach in Betrieb. Den Bau mit Wäscherei, Bäckerei und Großküche kennzeichnet die teilweise rote Fassade (vorne Mitte).
Foto: Erich Echter

Plus Ein Skandal bei einem Neubau im Aichacher Gefängnis hat einen Millionenschaden verursacht. Jetzt kämpft der Freistaat darum, diesen ersetzt zu bekommen.

Für den Bund der Steuerzahler war es ein Skandal: Frisch verlegte Fliesen auf 4500 Quadratmeter waren beim Neubau eines Versorgungszentrums hinter den Mauern des Aichacher Gefängnisses so mangelhaft aufgebracht, dass sie samt und sonders wieder herausgerissen werden mussten. Den Fall führten die Steuerzahler-Schützer zweimal als besonders krasses Beispiel von Steuerverschwendung auf. Jetzt hat der Freistaat Klage eingereicht, um den Schaden wieder einzutreiben.

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11.11.2020

Und wieder einmal stellt sich die Frage ob eine Europaweite Ausschreibung überhaupt den derzeit gesetzlichen angestrebten Sinn erfüllen kann. Es mag auf der einen Seite sinnvoll erscheinen wenn, angenommen, eine Bauleistung 200000 Euro einspart die ein ausländisches Unternehmen durchführt. Wenn man allerdings nur auf die Zahl sieht die im Angebot steht, und nicht die Folgekosten mit ein rechnet, könnte im Grunde jeder EU-Unternehmer mit einem möglichst niedrigen Angebot punkten, Subfirmen beauftragen, diese nicht zu bezahlen und sich lachend, nach "Verschwinden" der Angebotsfirma, einen neuen Firmennamen samt neuer Adresse und "Geschäftsführer" aus zu denken.
Kein Unternehmer aus der Region würde es sich leisten wollen, seinen Guten Namen zu riskieren. Für gute Arbeit und für Haftung nach der Arbeit wären diese angenommenen 200000 Euro mehr jetzt wohl ein Schnäppchen gewesen.

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