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Aichach
15.11.2020

Nach Auftritt auf Corona-Demo: AWO distanziert sich von Heimleiter Geßler

800 Teilnehmer demonstrierten auf der Corona-Demo am 14. November auf dem Volksfestplatz in Aichach gegen Corona-Maßnahmen.
Foto: Erich Echter

Nach dem Auftritt von Dieter Geßler auf der Corona-Demo in Aichach distanziert sich die Arbeiterwohlfahrt Schwaben von ihrem Aichacher Heimleiter.

Der Auftritt von Dieter Geßler als Redner am Samstag bei der Corona-Demonstration in Aichach vor rund 800 Menschen hat für eine Überraschung gesorgt. Nicht nur bei den Menschen in Aichach, sondern auch bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben. Sie distanziert sich ausdrücklich von Geßler und der Querdenker-Demonstration.

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Die Diskussion ist geschlossen.

16.11.2020

Solange Herr Geßler sich im Krankenstand befindet und von der AWO sein Gehalt bezieht, sollte er und die AWO sich dann auch darüber auslassen, warum 17 Personen im Seniorenheim während der ersten Welle gestorben sind.
Die Kleinkriege die zwischen Gesundheitsamt und AWO (Aichach?) stattgefunden haben, sollten auch der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.

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16.11.2020

Die AWO hat außdrücklich darauf hingewiesen, dass es seine private Meinung ist und die AWO diese nicht teile. Oder muss die AWO die Meinung vvon Herrn Geßler teilen damit die Meiungsfreigheit gewährleistet ist?

Tolle Meiungsfreiheit wenn ein Arbeitgeber nicht darauf hinwiesen darf, dass er eine andere Meinung wie sein Angestellter hat.

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16.11.2020

Artikel 5 Grundgesetz
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Meine Meinung: Wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter unter Druck setzen verstoßen sie gegen dieses Gesetz und gehören strafrechtlich belangt. Herr Gessler hat seine private Meinung vorgetragen und ist dabei nicht als Mitarbeiter aufgetreten.

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15.11.2020

Ein Beamter steht in einem "besonderen Dienstverhältnis" und hat damit eben nicht (!) das Recht auf uneingeschränkte Meinungsfreiheit ( in Bezug auf seine dienstlichen Tätigkeiten sowie politisch-gesellschaftliche Bezüge) !

Ein Polizist etwa, der die Festnahme von Drogendealern ablehnt und dies noch dazu in der Presse vertritt - dürfte wohl kaum weiterhin Polizist bleiben dürfen . Ob das auch hier Konsens findet ?

Genauso ist es bei diesem Fall .
Die dienstlichen Vorgaben eines Vorgesetzten sind von einem Beamten unverändert umzusetzen .
Der Beamte kann intern Kritik an der dienstlichen Maßnahme äußern - aber eben nur intern !!

Herr Pürner kennt sich wohl im Beamtenrecht nicht aus !

Herr Pürner hätte halt freier Arzt werden müssen - dann kann er die Maßnahmen öffentlich kritisieren .
Oder Gesundheitsminister !

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15.11.2020

Ein Staattsanwalt hat Mörder anzuklagen, aber eine Schulleiterin hat nicht den Schülern den Mundschutz ins Gesicht zu tackern.

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16.11.2020

Hier geht es um den AWO-Heimleiter GESSLER und nicht um den Chef des Gesundheitsamts. In der Schule heißt sowas "Themaverfehlung". Und ich denke nicht, daß Gessler verbeamtet ist.

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15.11.2020

Wenn eine öffentliche Meinungsäußerung berufliche Konsequenzen hat, dann liegt die freiheitlich- demokratische Ordnung bereits im Koma.

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15.11.2020

Wenn ein Staatsanwalt öffentlich die Meinung hat Mörder gehören nicht angeklagt und es berufliche Konsequenzen hat liegt die Ordnung dann auch im Koma? Oder um beim Thema zu bleiben, eine Schulleiterin tingelt von einer Corona Demo zur nächste, immer ohne Mundschutz und Montags sollen die Kinder in der Schule Masken tragen, wenn das keine beruflichen Konsequenzen hat dann liegt die Demokratische Ordnung im Koma.

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15.11.2020

(edit/mod/NUB 7.2/7.3/bitte sachlich kommentieren )

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