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Aichach

22.01.2020

Aichach: Steht im Februar ein Hochzeitsboom bevor?

In manchen Gemeinden sind Daten für eine Hochzeit im Februar gefragt, in anderen nicht. (Symbolfoto)  
Bild: Ralf Lienert

Plus Es gibt beliebte Daten, an denen Paare in diesem Jahr heiraten könnten. Was die Standesämter im Landkreis-Norden sagen.

Heiraten hat Hochsaison. Am beliebtesten sind dafür die Monate von Mai bis September. Doch dieses Jahr könnte es anders kommen. Der Februar hat gute Chancen, zum Hochzeitsmonat des Jahres zu werden, denn es gibt viele besondere Daten, an denen man Ja sagen könnte.

Neben dem 02.02.2020 und 20.02.2020, welche vor allem leicht zu merken wären, kommt in diesem Schaltjahr auch noch der zusätzliche Tag am 29.02. dazu. Liest sich zwar nicht so schön, käme aber vor allem den Vergesslichen zugute. Schließlich gibt es den Schalttag nur alle vier Jahre. Sind solche Zahlenkombinationen den Paaren im Wittelsbacher Land wirklich so wichtig? Wir haben uns bei den Standesämtern in der Region umgehört.

Aindling: Viele Hochzeiten angemeldet

Im Aindlinger Standesamt sieht es ganz danach aus. Denn dort sind ungewöhnlich viele Hochzeiten für den Februar angemeldet. Vor allem im Vergleich zum Februar des Vorjahres seien es deutlich mehr, sagt Eva Katzenschwanz von der Verwaltungsgemeinschaft Aindling auf Anfrage. Sonst sei der zweite Monat des Jahres meist ein eher unüblicher Hochzeitsmonat. Für den 20. Februar sind bereits vier Paare angemeldet. Dies seien sehr viele für einen Donnerstag, sagt Katzenschwanz. Sie geht davon aus, dass das wohl tatsächlich mit dem Wunsch, an einem speziellen Datum zu heiraten, zusammenhängt. Der zusätzliche Tag am 29. Februar hingegen ist noch frei.

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Bild: Sabine Roth

Aichach Im Aichacher Standesamt hingegen merkt man keinen starken Boom von Trauungen im Februar, zumal das Amt am 2. Februar sowieso geschlossen hat – es ist ein Sonntag. Für den 20. Februar sind dagegen zwei Hochzeiten angemeldet. Dies ist laut Manfred Listl vom Standesamt Aichach eher ungewöhnlich für einen Donnerstag. Deshalb vermutet er, dass es tatsächlich am besonderen Datum liegt. Für den 29. Februar gibt es bis jetzt noch keine Anmeldungen. Listl glaubt, dass sich solche Zahlenkombinationen eher in den Haupthochzeitsmonaten von Mai bis September auswirken würden.

Pöttmes: Daten haben keine Auswirkung

Gar keine Auswirkungen haben die besonderen Daten in der Gemeinde Pöttmes. Dort ist bis jetzt noch keine einzige Trauung für Februar angemeldet, sagt Brigitte Schleger von der Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes auf Anfrage. Das war schon im Vorjahr im Februar so. Insgesamt gab es 2019 in der Gemeinde Pöttmes 17 Eheschließungen, die alle zwischen März und September lagen.

Wird es also mehr Hochzeiten im Februar geben? Vermutlich nicht, denn neben dem Januar ist der Februar mit der unbeliebteste Monat zum Heiraten. 2018 gaben sich im Februar in Deutschland gerade mal 13 434 Paare das Ja-Wort. Das ist ein recht kleiner Anteil im Vergleich zu den 416 600 Paaren, die 2018 in Deutschland heirateten. Die Jahreszeit ist für die meisten Paare offenbar von größerer Bedeutung als ein spezielles Datum. Da können auch die besonderen Zahlenkombinationen im Februar 2020 nicht viel dran ändern.

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