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Aichachs Museumsnacht zeigt: Wir können Normalität wagen

Kommentar Von Carmen Jung
11.10.2020

Plus Das Ungewöhnliche ist normal in Corona-Zeiten. Damit wir uns nicht an die Ausnahme gewöhnen ist es wichtig, Normalität zu wagen. So wie bei der Aichacher Museumsnacht.

Am Samstag Fußball geschaut: die Nationalmannschaft in Kiew. Trotz hoher Corona-Fallzahlen dürfen dort über 17000 Menschen ins Stadion und sie machen ordentlich Krach. Vor dem Fernseher klingt der Zuschauerlärm regelrecht ungewohnt. Das macht nachdenklich. Ist das Unnormale schon so normal geworden?

Das profane Fußball-Beispiel zeigt: Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr an das Ungewöhnliche gewöhnen. Wenn es (irgendwann) wieder möglich ist, dann darf uns die Nähe zu anderen Menschen nicht plötzlich überfordern, dann müssen wir uns auch ohne Mund-Nasen-Schutz in den Supermarkt trauen und es wagen, wieder freier zu leben. Also sollten wir schon jetzt um möglichst viel Normalität kämpfen – ohne dabei natürlich ein Risiko einzugehen.

Die Aichacher Museumsnacht trotzt Corona und Regenschauern.
55 Bilder
Die Aichacher Museumsnacht
Bild: Erich Echter

Zugegeben: Das ist ein Balanceakt. Aber er ist möglich. Ein gutes Beispiel ist die Aichacher Museumsnacht. Die Stadt hat sie trotz der Corona-Auflagen gewagt. Herausgekommen sind nicht nur Ge- und Verbote für alle Beteiligten, sondern auch neue Ideen wie die vielen Stadtführungen. Warum sollte da – um der Normalität willen – nicht auch irgendeine Art von Christkindlmarkt in Aichach gelingen?

Lesen Sie dazu den Artikel: Museumsnacht trotzt Regen und Corona

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