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Verkehr

19.04.2017

Aindlinger Eltern fordern Tempo 30 vor Kindergarten und Schule

Vor Kindergarten, Schule und Seniorenheim soll der Verkehr in Aindling gebremst werden. Das zumindest fordern die Elternbeiräte der Einrichtungen und die Leitung des Seniorenheims.
Bild: Symbolfoto: Ralf Lienert

Initiative der Elternbeiräte schreibt an Landrat Klaus Metzger und beruft sich auf Gesetzesänderung. Leiterin des Seniorenheims unterstützt Antrag.   

Wenn Eltern ihre Kinder in Aindling in den Kindergarten oder zur Grundschule bringen, kommt es nach deren Aussagen immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Zu schnell seien die Autos auf der Gamlinger Straße und der Krankenhausstraße im Bereich der Einrichtungen unterwegs. Schon länger fordern Eltern im Bereich der Kreuzung Schulstraße/Schüsselhauser Weg eine Reduzierung von 50 km/h auf Tempo 30, doch bislang fehlte die rechtliche Grundlage. Das sieht in den Augen der Eltern nun anders aus.

Wie berichtet, wurde die Straßenverkehrsordnung dahingehend geändert, dass eine Temporeduzierung auf Hauptstraßen erleichtert wird. Insbesondere im Bereich von Kindertageseinrichtungen und Seniorenheimen sollen die Straßenverkehrsbehörden jetzt ohne größere bürokratische Hürden eine Tempo-30-Zone einrichten können, um Unfällen vorzubeugen. Vor diesem Hintergrund haben sich der Elternbeirat des Kinderhauses St. Martin in Aindling und der Elternbeirat der Grund- und Mittelschule am Lechrain nun in einem Schreiben an Landrat Klaus Metzger gewandt. Darin beantragen sie eine 30er-Zone für diesen Bereich. Die Vorsitzenden der Elternbeiräte, Benjamin Schröter und Heidi Riemensperger, haben das Schreiben unterzeichnet. Wie Schröter unserer Zeitung berichtet, haben aus dem Kinderhaus zudem 112 Personen ihre Unterschrift unter den Text des Elternbeirats gesetzt.

Unterstützt werden die Initiatoren von Heike Frey, die das AWO-Seniorenheim am Schüsselhauser Weg leitet. Auch die Bewohner des Heims würden von der Temporeduzierung profitieren, da sie dann ohne Angst über die Straße kommen könnten. Gerade mit Rollator oder Rollstuhl sei das Überqueren einer Straße eine „herausfordernde Leistung“, so Frey. Neben dem Seniorenheim entsteht zudem der Aindlinger Generationenpark.

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