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Bilanz

22.05.2019

„Alte Hasen“-Übung hat in Stotzard Erfolg

Das Bild zeigt die Stotzarder Feuerwehrler bei der letzten Gemeindeübung in Gaulzhofen. In der Generalversammlung wurde betont, dass die Zusammenarbeit der drei Feuerwehren gut klappt.
Bild: Michael Balleis

Ältere Kameraden werden für den Feuerwehrdienst reaktiviert. Der Verein zieht eine positive Bilanz

Mit 38 Mitgliedern war die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stotzard gut besucht. Vorsitzender Michael Balleis betonte, die Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung hielten sich beim Feuerwehrverein in Grenzen. Der Mitgliedsantrag wurde deshalb angepasst. Ein heikles Thema beim Datenschutz sind Bildaufnahmen. Im Umgang mit Fotos von Einsätzen mahnte Kreisbrandmeister Helmut Hartmann absolute Sorgfalt an.

Peter Erhard berichtete vom Vereinsgeschehen. Unter anderem wurden die Aktienmühle in Aichach und die Traktorenfabrik Deutz-Fahr in Lauingen besichtigt.

Kommandant Florian Schwegler informierte über 18 Einsätze, darunter 16 technische Hilfeleistungen und zwei Brandeinsätze. Mit 16 Übungen sind die 40 aktiven Feuerwehrmänner auf einem guten Ausbildungsstand. Mit einer „Alten Hasen“-Übung konnten einige ältere Feuerwehrkameraden für den Dienst reaktiviert werden. Zehn Feuerwehrdienstleistende legten die Zwischenprüfung zur Modularen Truppausbildung (MTA) mit Erfolg ab. Mit Jonas Nefzger und Christian Schwegler konnten zwei neue Atemschutzgeräteträger präsentiert werden. Das Amt des Gerätewartes wurde mit Alexander Kimmel neu besetzt, da Michael Weichenberger aus persönlichen Gründen zurückgetreten war.

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Jugendwart Daniel Keller berichtete, dass er zehn Jugendliche ausbilde. 16 Übungen wurden abgehalten. Davon sind einige MTA-Ausbildungsstunden enthalten. Der hohe Aufwand für die Ausbildung sei für kleine Wehren eine echte Herausforderung, sagte Keller.

Bürgermeister Tomas Zinnecker bedankte sich für die geleistete Arbeit. Er hob hervor, dass die Gemeinde stolz sei auf die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren im Gemeindegebiet.

Seit mehreren Jahren halten die drei Feuerwehren aus Aindling, Pichl-Binnenbach und Stotzard gemeinsame Übungen ab. Jede Wehr richtet eine Übung pro Jahr aus. Darüber hinaus werden auch die gesamten Beschaffungen gemeinsam abgesprochen. Die Aindlinger Wehr ist federführend. Diese Vorgehensweise ist die Basis für die anstehende Großinvestition in Aindling. Das neue Feuerwehrhaus soll nach den Vorstellungen der drei Kommandanten die Zentrale werden. In den Ortsteilen sind die räumlichen Verhältnisse sowohl in Stotzard als auch in Pichl eher knapp bemessen. Im Neubau kann verschiedenes Material gelagert und bei Bedarf dort abgeholt werden. Auch im Bereich der Fahrzeuge machen sich die Führungskräfte bereits Gedanken, wie eine weitere Optimierung für die Gemeinde-Feuerwehren aussehen kann. Insgesamt wolle man durch die Zusammenarbeit mehr Effizienz erreichen, wie es hieß. (AN)

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