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Konzert

26.11.2019

Auch im 18. Jahr voller Schwung und Elan

Mit Vasyl Zakopets am Dirigentenpult begeisterte die Blaskapelle Baar ihr Publikum in der Mehrzweckhalle.
Bild: Wilhelm Wagner

Die Blaskapelle Baar begeistert Publikum und kündigt beim Blasmusikabend vor vollem Haus schon die nächste große Veranstaltung an. Sie findet im Sommer im Schlossgarten unter freiem Himmel statt und hat ein zeitgemäßes Thema

Zu ihrem schon traditionellen Blasmusikabend lud die Blaskapelle Baar in die Mehrzweckhalle ein und konnte dazu einmal mehr „volle Hütte“ verkünden. Auch diesmal standen Ehrungen auf dem Programm (siehe Bericht Seite 4). „Jubiläumsklänge“ lautete das von Peter Schad komponierte Stück, mit dem die Großen der Blaskapelle Baar das Programm eröffneten. Wie Dirigent Vasyl Zakopets anschließend erläuterte, gibt es tatsächlich ein Jubiläum, denn die Blaskapelle wurde vor fast genau 18 Jahren gegründet.

Dass man mittlerweile den Kinderschuhen entwachsen ist, ließ sich schon an der Zahl der Musiker und Musikerinnen erkennen: 42 hatten auf der Bühne Platz gefunden und sorgten dementsprechend für Klangfülle in der voll besetzten Halle. Besonders zur Geltung kam dies beim zweiten Stück, dem epischen „Oregon“ von Jacob de Haan, das mit getragenen und schwungvollen Passagen auf die Fahrt durch die Landschaft des nordöstlichen Bundesstaates der USA mitnimmt.

Nachdem der Vorsitzende des Musikbezirkes 14, Hans Rabl, im September verstorben ist, übernahm Rupert Reitberger als sein Stellvertreter die Aufgabe, verdiente Mitglieder zu ehren. So wurden Martin Leinfelder für zehn Jahre Tätigkeit im Vorstand und Hubert Bartlmä und Günter Schrettle für zehn Jahre aktiv ausgezeichnet. Die D1 Leistungsprüfung legten Johanna Sturm sowie Pia und Gottfried Schreier ab. Reitberger gratulierte dazu herzlich.

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Musikalisch ging es in einer bunten Mischung weiter. Dabei zeigten die Akteure, dass sie auch über genügend Selbstvertrauen für einen Soloauftritt verfügen, wie etwa Matthias Leinfelder bei Euphonium Liebe von Huby Mayer. Bewusst im zweiten Abschnitt kam diesmal der Nachwuchs zu Wort. Unter der Leitung von Waldemar Böhm durfte die Jugendblaskapelle zu Gehör bringen, was sie gelernt hat.

Noch ganz am Anfang ihrer musikalischen Karriere steht die Flötengruppe, doch nichts spricht dagegen, dass aus den drei Mädchen und vier Buben einmal tragende Säulen der Blaskapelle werden können. Ihre Bühnenpause nutzten die Großen, um ihre Kleidung von Tracht auf schwarz/weiß zu wechseln – passend zum Finale mit „Coldplay in Symphony“ von Bert Appermont. Mit dem Siebeneinhalb-Minuten-Stück moderner Blasmusik wiesen die Akteure auf der Bühne schon auf ihr Vorhaben im Sommer hin: Am 11. Juli 2020 wird es im Schlossgarten ein Open Air mit dem Thema Rock und Pop geben. Applaus am Ende jeden Stückes und besonders lang anhaltend nach dem Finale, zeigte, dass die Musiker ihr Publikum begeistert hatten. Demzufolge war eine Zugabe schon obligatorisch. (ww) " Ehrungen Seite 4

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