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B300:Wie wichtig ist Umgehung?

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Kommentar Von Carmen Jung
16.05.2018

Was wäre, wenn es die B 300-Umgehung nicht gäbe? Dann hätte Aichach Probleme.

Mit 40 ist der Lack ab. Nein, die Rede ist nicht von Menschen. Es geht um Straßen. Konkret: die Brücken der B300 bei Aichach, die instand gesetzt werden. Da fällt der runde Geburtstag der Umgehung auf: Seit vier Jahrzehnten fährt der Verkehr auf der Bundesstraße um die Stadt herum.

Damals war von einem Jahrhundertprojekt die Rede. Der häufig beanspruchte Ausdruck ist angebracht. 1974 quälten sich täglich 18000 Fahrzeuge durch Aichach, darunter Schwerlastverkehr. Oft war die Stadt ein einziger Stau. Um Kinder zu schützen, wurde sogar die Martinstraße für Radfahrer gesperrt. Als die Umgehung im Oktober 1978 frei gegeben wurde, atmete Aichach buchstäblich auf.

Was wäre, wenn es die Umgehung nicht gäbe? Das Aichach von heute wäre ohne sie schlichtweg unvorstellbar, die Straßen wären komplett verstopft, von Lebensqualität könnte keine Rede mehr sein. Längst zeigen Staus zu den Stoßzeiten, dass sich die Straßen der Stadt wieder ihrer Kapazitätsgrenze nähern. Ein Befreiungsschlag wie 1978 ist nicht in Sicht. Heute sind nur punktuelle Lösungen wie die – zweifellos hilfreiche – Bahnunterführung oder der laufende Bau des Kreisverkehrs in der Bahnhofstraße möglich. Wie wird’s auf Aichachs Straßen wohl in 40 Jahren aussehen?

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