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Gemeinderat

25.01.2020

Baar setzt auf Regionalität

Das Gremium entscheidet, ortsansässigen Unternehmen Vorzug bei Aufträgen zu geben, wenn das wirtschaftlich sinnvoll ist

Einstimmig folgten die Gemeinderäte in Baar dem Hinweis aus der Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG), vornehmlich „Local Sourcing“ zu betreiben, wenn dies wirtschaftlich sei. Hinter diesem Begriff verbirgt sich nichts weiter als die Vereinbarung, dass ortsansässige und lokale Unternehmen eben dort bevorzugt mit Aufträgen bedacht werden, wo diese Entscheidung sinnvoll ist. Peter Fesenmeir von der VG erklärte, dass dies bereits gängige Praxis sei.

Eine Absage erteilten die Räte Leopold Kürbis, der eine zweite Einfahrt sowie die Verbreiterung seiner Einfahrt im Römerweg beantragt hatte. Nur Vitus Riedl, Andreas Winter und Christine Winter-Bächer haben den Umbaumaßnahmen zugestimmt, neun Räte stimmten dagegen, Florian Beutlrock war nicht anwesend. Für Werner Wörle, Florian Mertl und Christian Hell sei die Kreuzung ohnehin schon gefährlich genug, erklärten sie während der Diskussion. Gerade Hell habe die Erfahrung machen müssen, wie schnell es an dieser Ecke zum Unfall kommen könne, denn dem Gemeinderat ist dort vor einer Woche ein Fahrzeug ins Heck seines Wagens gefahren, erklärte er während der Sitzung. Er befand diese Stelle im Ort als „gefährliches Eck“. Für Josef Schmidt und Martin Moser sei die zweite Einfahrt schlicht unnötig, denn Parkmöglichkeiten könne der Antragsteller auch so auf seinem Grundstück schaffen.

Die Räte beschlossen, nach finalen Änderungen den Ortsplan von Baar mit Ortsteilen in Druck zu geben, der von der Firma Karl erstellt wurde. Gedruckt wird der neue Ortsplan mit einer Auflage von 1000 Stück.

Baar setzt auf Regionalität

Die Katholische Dorfhelferinnen- und Betriebshelfer- GmbH Station Aichach-Friedberg erhält einen Zuschuss in Höhe von 15 Cent pro Einwohner von der Gemeinde. Da es zum Stichtag 1240 Einwohner im Ort gab, beläuft sich der Zuschuss auf 186 Euro, der einstimmig gewährt wurde.

Bürgermeister Leonhard Kandler informierte den Gemeinderat darüber, dass die Schlüsselzuweisung des Freistaats Bayern sich für Baar in diesem Jahr auf rund 310000 Euro belaufen.

Dieter Zach monierte, dass es „null Anerkennung und Respekt“ für Vereine und Ehrenamtliche im Ort gebe und tat damit seinem Unmut kund, dass der diesjährige Neujahrsempfang ausgefallen ist. Baars Bürgermeister Leonhard Kandler erklärte dies mit der mangelnden Teilnahme im Vorjahr (wir berichteten). (brast)

Die Diskussion ist geschlossen.

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