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Bahn-Unglück
15.11.2019

Zugunglück in Aichach: Sohn eines Opfers kämpft jetzt mit einer Petition

Bei dem Zugunglück in Aichach kamen zwei Menschen ums Leben. Der Sohn einer getöteten Passagierin kämpft seitdem für Verbesserungen bei der Bahn.
Foto: Erich Echter (Archiv)

Der Sohn einer getöteten Passagierin kämpft seit dem Unfall in Aichach für Verbesserungen bei der Bahn. Jetzt hat er eine Petition im Bundestag eingereicht.

Der seelische Schmerz war bei Daniel Scheerer noch ganz akut. Fünf Tage nach dem Aichacher Zugunglück am 7. Mai 2018 fand eine Trauerfeier für die Opfer statt. Danach hörte der Sohn der 73-Jährigen, die bei dem Aufprall eines Personenzuges auf einen Güterzug ums Leben gekommen war, ein Interview mit einem Bahnsprecher. Er schwor sich damals, „nicht mehr zu ruhen, bis alle Stellwerke und Bahnübergänge auf dem technisch neuesten Sicherheitsstand sind“.

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Die Diskussion ist geschlossen.

18.11.2019

In einem Bahnhof mit zwei (!!) Gleisen keine ordnungsgemäße Fahrwegprüfung zu machen, ist schon deutlich mehr als ein lässlicher menschlicher Fehler, der jedem ´mal passieren kann. Hieraus völlig unverhältnismäßige Forderungen abzuleiten, ist zwar aus der Sicht eines Betroffenen verständlich, es ist aber abzulehnen. Zu Ende gedacht hieße das die Totalautomatisierung der Bahn nach SIL 4 - und damit ist der Verkehrsträger am Ende, nicht mehr konkurrenzfähig gegenüber dem MIV, dessen Sicherheitsniveau von dem jetzigen der Bahn Lichtjahre entfernt ist.

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25.11.2019

1. Was im Rest Westeuropas Standard ist, kann für Deutschland nicht unverhältnismäßig sein.
2. Mit der Konkurrenzfähigkeit der Bahn gegenüber dem MIV gebe ich ihnen Recht, solange der MIV steuerfinanzierte Straßen kostenlos nutzen kann, während die Bahn die Instandhaltung ihrer Infrastruktur nach betriebswirtschaftlichen Regeln durch Einnahmen aus Nutzungsgebühren erwirtschaften muss. Daher meine Forderung den Betrieb des Netzes gemeinnützig zu organisieren.

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