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Gemeinderat

21.01.2017

Baugebiete: Wenig Nachfrage in Ortsteilen

In zwei Anträgen in der Bürgerversammlung in Schiltberg ging es um das Thema Baugebiete. Der Gemeinderat behandelte jetzt in der jüngsten Sitzung die Anträge.

Schiltberger Gremium behandelt zwei Anträge aus Bürgerversammlung. Einer ist schnell abgehakt

Der Gemeinderat Schiltberg hat in seiner jüngsten Sitzung zwei Anträge aus der Bürgerversammlung im Herbst behandelt – in beiden geht es um das Thema Bauen. Zum einen hatte Franz Peischl aus dem Ortsteil Allenberg die Anregung an die Gemeinde weitergegeben, neben Schiltberg auch in den Ortsteilen Baugebiete auszuweisen. Hierzu stellten die Gemeinderäte fest, dass momentan speziell in den Ortsteilen wenig Nachfrage nach Bauplätzen bestehe. „Zudem setzt die Aufstellung von Bebauungsplänen voraus, dass die erforderlichen Grundstücke von der Gemeinde erworben werden können“, erklärte Bürgermeister Josef Schreier. Sollten diese Voraussetzungen mittelfristig erfüllt sein, werde sich der Gemeinderat näher befassen. Und wenn ein Bauantrag aus den Ortsteilen komme, wird dieser selbstverständlich bearbeitet und eine Lösung gefunden, so das Gremium.

Der zweite Antrag wurde noch in der Veranstaltung geklärt. Alois Eberl hatte vorgeschlagen, im neuen Baugebiet in Schiltberg den Grundstücken Bauzwang aufzuerlegen. Die im Dorfgebiet vorhandenen Baulücken würden das Ortsbild negativ beeinflussen. Bürgermeister Schreier konnte die Bedenken ausräumen. Bei den beschriebenen Baulücken handle es sich um ältere Baugebiete. Mittlerweile herrsche seit Jahren in den neu ausgewiesenen Baugebieten, als Schutz vor Bodenspekulationen, ein Bauzwang.

Im Ortsteil Allenberg soll im Waldweg ein ehemaliges Stallgebäude in zwei Doppelhaushälften umgebaut werden. Das Gremium stimmte zu. Ebenso zum Neubau eines Einfamilienhauses in der Ruppertszeller Straße in Schiltberg. Ein weiterer Antrag betrifft eine Hofstelle in der Schiltberger Straße in Höfarten. Auf dem rund 6300 Quadratmeter großen Areal soll neben den beiden bestehenden landwirtschaftlichen Stallgebäuden und einem Wohngebäude ein zusätzliches Wohnhaus entstehen. Der lang gestreckte, eingeschossige, aufgestelzte Bau soll mit einem begrünten Flachdach versehen werden und zukünftig die Hofstelle östlich in Richtung der Weilach abschließen. Um das Vorhaben realisieren zu können, muss der Flächennutzungsplan geändert sowie ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Der Rat stimmte zu.

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Ein Führungswechsel ist im Rechnungsprüfungsausschuss des Gemeinderats vollzogen worden. Wie zu Beginn der Amtsperiode 2014 beschlossen, wurden nach drei Jahren die Rechnungsprüfer von ihren bisherigen Stellvertretern abgelöst. Als neue Vorsitzende wurde einstimmig Gertraud Neuberger gewählt.

Die Dorfhelferinnen und Betriebshelfer bekommen einen Zuschuss von 195 Euro.

Im Jahr 2016 wurden von der Gemeinde an die jeweils damit bedachten Vereine und Institutionen insgesamt 5110 Euro Spendengelder weitergeleitet.

Nach Inbetriebnahme des Sitzungssaales im geplanten Neubau der Gemeindekanzlei wird die im bestehenden Sitzungssaal verwendete Leinwand im Bürgerhaus Schiltberg eingebaut. (skw)

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