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Kommunalwahl 2020

14.12.2019

Bernhard Riß ist als Bürgermeisterkandidat in Todtenweis nominiert

Sie kandidieren für den Gemeinderat Todtenweis: (hinten, von links) Konrad Eichner, Bernhard Riß, Ulrich Siegmund, Kilian Leopold und Hans-Peter Schapfl sowie (vorne, von links) Sabrina Specht, Petra Siegmund und Gabriele Hartl.
Bild: Johann Eibl

Plus Bernhard Riß ist als Bürgermeisterkandidat in Todtenweis nominiert. Die neue Liste „Zukunft für Todtenweis“ tritt mit neun Bewerbern für den Gemeinderat an.

Die erste Hürde hat Bernhard Riß genommen. Bei der Nominierungsversammlung der neuen Liste „Zukunft für Todtenweis “ am Donnerstag im Gasthaus Golling entfielen 52 Stimmen auf ihn, als es darum ging, einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu wählen. 59 Frauen und Männer gaben ihre Stimmen ab. „Ich hoffe, dass ich das Vertrauen erfüllen kann, wenn es so kommen sollte“, erklärte Riß in einer ersten Stellungnahme. Vorher meinte er: „Wenn ich es nicht werde, geht die Welt auch nicht unter.“ Auf einem Zettel war der Name „ Carl “ zu lesen.

Konrad Carl , der amtierende Bürgermeister, war im Saal anwesend, zählte aber bei dieser Veranstaltung zu den Gästen. Er dürfte im Januar erneut als Kandidat für das höchste Amt in dieser Gemeinde nominiert werden. Riß bewirbt sich auch um ein Amt im Gemeinderat. Hier landete er bei der Abstimmung auf dem dritten Platz. Ganz oben platziert ist Kilian Leopold , ein 34-jähriger Landwirtschaftsmeister aus dem Todtenweiser Ortsteil Sand, der in der Jagdgenossenschaft als Kassenwart fungiert.

Neun Kandidaten wollen in den Gemeinderat einziehen

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Die neue Gruppierung geht mit neun Kandidaten für den Gemeinderat, darunter drei Frauen, in die Kommunalwahlen am 15. März. Lediglich Franz Färber gehört aktuell diesem Gremium bereits an. Auch Helmut Färber erhielt eine Stimme, lehnte eine Kandidatur jedoch ab. Genannt wurde zudem auch Josef Wackerl ; ob es sich dabei um den Junior oder den Senior handelte, blieb ohne Bedeutung, weil beide dazu Nein sagten.

Einige für ihn wichtige Themen sprach Kandidat Bernhard Riß an. Ein Bürgermeister im Hauptamt sei für die Kommune finanziell nicht tragbar, fand er. Er betonte: „ Todtenweis ist immer sehr gut gefahren mit seiner Eigenständigkeit. Wir wollen weiterhin selbstständig bleiben.“ Dann kam Riß auf die „enorme Verschuldung“ dieser Kommune zu sprechen. Man sollte künftig verstärkt die Frage stellen: „Braucht’s die Ausgaben? Die finanzielle Situation muss besser werden.“ Beim Abwasser müsse man mit dem Großeinleiter aus der Gemeinde eine vernünftige und faire Vereinbarung treffen.

Bernhard Riß: "Unter mir wird es kein neues Rathaus geben"

Dann kam Riß auf das Ortszentrum zu sprechen: „Unter mir wird es kein neues Rathaus geben.“ Hier gebe es Überlegungen, deren Finanzierung sich in einer Größenordnung zwischen zehn und zwölf Millionen Euro bewege, ohne die Entsorgung bestehender Gebäude. Auch das Lehrerwohnhaus sollte man keinesfalls abreißen.

Der Standort der Grundschule müsse erhalten werden, hier mahnte der Bürgermeisterkandidat Arbeiten bei den Toiletten an. Der Generationentreff und die Mutter-Kind-Gruppe müssten im Pfarrhaus untergebracht werden. Beim Heim der Landjugend stehen Arbeiten an. Riß sprach ferner die „uralten“ Wasserleitungen im Kernort an sowie die Sanierung der Friedhofsmauer. Wertvolles Ackerland dürfe nicht als Ausgleichsfläche dienen, daneben wolle man Bauland schaffen. Für die Arbeit im Gemeinderat verlangte der 49-jährige Landwirt „mehr Offenheit, mehr Vertrauen und mehr Ehrlichkeit“.

Was zur neuen Liste "Zukunft für Todtenweis " führte

Anfang Februar will die Gruppierung „Zukunft für Todtenweis “ auf einer Veranstaltung ihre Vorstellungen für die Gemeinde präzisieren. Am Donnerstagabend stellten sich die neun Bewerber bereits kurz vor. Franz Färber erläuterte dabei die Überlegungen, die zur neuen Liste führten: „Es sind viele Bürger an mich herangetreten.“ Die ersten Gespräche hätten bereits im März begonnen: „Wir haben einen super Bürgermeisterkandidaten gefunden.“ Franz Färber verwies darauf, dass man in nächster Zeit für das Kinderhaus in Todtenweis ebenso Geld vorsehen müsse wie für die Arbeiten an der Mittelschule in Aindling.

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