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Bewegung I
18.06.2019

Wanderer schwärmen von traumhafter Strecke

Die Natur zu Fuß erleben, einmal richtig durchatmen und unterwegs eine Ruhepause einlegen: Auch diese Gruppe aus Hainsacker bei Regensburg war von der Route der Ruppertszeller Waldwanderung begeistert.

Die Wanderfreunde Ruppertszell locken rund 900 Teilnehmer auf die idyllischen Strecken im Holzland

Aus dem Südosten der Region Stuttgart, nämlich aus Nähe von Geislingen an der Steige, kamen am Wochenende erstmals mehrere Wanderfüchse in den Schiltberger Ortsteil Ruppertszell. Unter ihnen Jürgen Schwenk. Er war begeistert: „Ich gehe jedes Wochenende. Das ist eine der schönsten Strecken, die ich jemals gelaufen bin.“ Die internationalen Wandertage der Wanderfreunde Ruppertszell sind seit vielen Jahren Tradition und hatten am Wochenende eine besondere Note: Zum 50. Mal begrüßte der Wandervereinsvorsitzende viele Wanderlustige. 900 waren gekommen – trotz Regens am Sonntagmorgen.

Bereits bei Tagesanbruch war am Samstag und Sonntag Bewegung auf dem Gelände des Vereinsheims. Der Holzländer Wanderverein rüstete sich für den Ansturm. Zur 50. Waldwanderung im 51. Jahr des Vereinsbestehens wollte man alles bestens im Griff haben. Die Mitglieder der Ruppertszeller Wanderfreunde hatten alle Hände voll zu tun, packten aber mit Freude an.

Das Volkswandern war für viele total entspannend. Gutes Schuhwerk war das Wichtigste. Wer mit offenen Augen und Ohren des Weges ging, konnte viel entdecken. Schöne Waldpfade, viel Grün und idyllische Weiher, das hatte etwas. Wanderer mittleren Alters und Senioren waren stark vertreten, aber hin und wieder tauchte auf den Rundstrecken auch der Nachwuchs auf. Am Kontrollposten bei der Birgelbacher Kapelle war Pause angesagt. Hier nahmen viele Volkswanderer auf den Bänken Platz und stärkten sich mit Würstchen, Fischsemmeln und Getränken. Einen Lunch mitzunehmen, ist auf Volkswanderungen nie nötig. An der Kontrollstelle traf der ein oder andere, der die Zehn-Kilometer-Strecke in Angriff nahm, auf Wanderer, die den Sechs-Kilometer-Marsch absolvierten. Der Rückweg konnte gemeinsam bewältigt werden.

Viele Wanderer hatten am Start- und Zielraum am Vereinsheim einige bekannte Gesichter gesehen, schließlich waren unter den 900 Teilnehmern viele, die der Waldwanderung in Ruppertszell seit Jahren die Treue halten. So zeigten sich Vorsitzender Siegfried Märtl, sein Stellvertreter Johann Polzmacher, die vielen Vereinsfunktionäre und Schiltbergs Bürgermeister und Schirmherr Josef Schreier mit der Teilnehmerzahl zufrieden.

Wanderer, die mit Anstecknadeln übersät sind wie früher, gibt es heute fast nicht mehr. Die meisten Geher oder Nordic Walker führen ein Wertungsheft mit sich. Auch in Ruppertszell konnten sie nach Vorlage der Wertungsstempel, die sie auf den Strecken erhielten, einen Eintrag vornehmen lassen. In unterschiedlichen Stufen kann das Internationale Volkssportabzeichen „ergangen“ werden, wobei das Heft als Nachweis dient. Die stärksten Wandergruppen brachten der Burschen- und Wanderverein Aresing, die Wanderfreunde Pfaffenhofen/Zusamthaler, die Wanderfreunde Ilmmünster und der Wander- und Verschönerungsverein Inchenhofen auf die Beine.

Unter anderem waren auch Wandervereine aus Hainsacker bei Regensburg, Kufstein, Leonberg und Frankfurt angereist. Die Wanderer bereuten ihr Kommen nicht. Eine 84-jährige Wanderin aus München, die seit 35 Jahren keinen Termin in Ruppertszell auslässt, sagte: „Das ist die schönste Strecke, die ich kenne. Ich komme immer wieder gerne.“ Sie nutzte auch dieses Mal den Shuttle-Service ab dem Bahnhof Petershausen (Nachbarlandkreis Dachau).

Auch für Herbert Mildkau aus Dachau war eine Teilnahme in Ruppertszell erneut „Pflicht“. Seit 1999 sind die Naturwanderfreunde aus Haspelmoor bei Fürstenfeldbruck im Holzland vertreten. Die Mitglieder Margreth und Hans Dorner, die allerdings in Wollomoos (Altomünster) wohnen, waren voll des Lobes. „Das ist eine traumhafte Strecke“, so die beiden unisono. Zu ihren Wandererlebnissen zählen 239 Marathonstrecken. Margreth Dorner spulte in Ruppertszell laut Wertungsheft ihren 40000. Kilometer herunter. Eine Gruppe aus Hollenbach war zum fünften Mal beim Wandern im Holzland. Auch sie hatte ihre Freude: „Wir sind nie bei Wanderveranstaltungen dabei, außer in Ruppertszell.“

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