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Gemeinderat

24.01.2019

Das Kühbacher Rathaus ist zu klein

Eine Erweiterung des Kühbacher Rathauses steht an.

Fehlende Räume könnten bald zum Problem werden. Lotterschmid plant noch weitere Projekte

In seinem letzten Jahr als Bürgermeister in Kühbach will Johann Lotterschmid noch einige Vorhaben angehen. In der Sitzung am Dienstag besprach er seine Vorschläge mit dem Gemeinderat. Unter anderem sollen die Planung neuer Baugebiete und der Ausbau der Pfarrstraße in Angriff genommen werden. Auch eine Erweiterung des Rathauses steht an.

Schon in zwei Jahren, also 2021, sollen die ersten Grundstücke in den neuen Baugebieten „An der Falterbreite“ in Kühbach und in Unterbernbach bebaut werden können. Damit das klappt, plant Lotterschmid, heuer im Frühjahr mit der Planung dafür zu beginnen. Ebenso für die Kanalarbeiten in der Schrobenhausener Straße, die Voraussetzung sind, um die „Falterbreite“ erschließen zu können.

In einer der nächsten Sitzungen wird es auch um die Erweiterung des Rathauses gehen. Dort fehlen Räume. Das könnte schon bald zum Problem werden, denn momentan läuft eine Stellenausschreibung für einen weiteren Mitarbeiter in der Verwaltung. Geplant ist ein Anbau mit einem Aufzug. Wie das aussehen könnte, wird ein Planer demnächst vorstellen.

Am Herzen liegt dem Bürgermeister der Ausbau der Pfarrstraße. „Das ist eine der schlimmsten Innerortsstraßen“, sagte er. Den Ausbau möchte er noch heuer auf den Weg bringen. Dass man über eine Erneuerung des gut 30 Jahre alten Pflasters am Marktplatz nachdenken könnte, hatte Lotterschmid eigentlich als Anregung für den neu gewählten Gemeinderat gedacht.

Manfred Felber fand jedoch: „Warum nicht Marktplatz und Pfarrstraße gemeinsam angehen?“ Mit der Entfernung des Pflasters würde man die Bürger von Kühbach sehr glücklich machen, ergänzte Elisabeth Höß. Lotterschmid wies darauf hin, dass vermutlich auch der Kanal erneuert werden muss. Er will das Thema mit dem Ingenieurbüro Mayr besprechen.

In dem Zuge solle man auch den Parkplatz am Maibaum angehen und Parkbuchten anlegen, schlug Peter Mayr vor. Prüfen lassen will der Bürgermeister den Vorschlag von Gabriele Erhard, den Glascontainer am Parkplatz zu entfernen. Rund 20000 Euro kostet ein neuer Salzstreuer für den Unimog des Bauhofes. Lotterschmid stellte die Frage in den Raum, ob es nicht sinnvoller wäre, den rund 13 Jahre alten Unimog zu verkaufen und stattdessen für den Winterdienst einen Traktor mit Salzstreuer zu kaufen. Darüber will der Gemeinderat im Laufe des Jahres entscheiden.

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