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Kühbach

18.04.2019

Das Kühbacher Rathaus wird bald größer

So sieht der Entwurf für den Erweiterungsbau des Kühbacher Rathauses aus. Der Anbau (Mitte) zwischen dem aktuellen (rechts) und dem alten Rat- und Feuerwehrhaus (links) soll ein Flachdach bekommen. Das Foyer soll eine Glasfassade erhalten. Dahinter liegt im Erdgeschoss der neue Sitzungssaal.
Bild: Plusarchitektur Roland Rieger

Der Entwurf des Planers kommt bei den Gemeinderäten gut an. Sie können sich auch auf einen neuen Raum für Feierlichkeiten freuen. Wie der Anbau aussehen soll.

Schon jetzt freut sich Kühbachs Bürgermeister Johann Lotterschmid auf den großzügigen neuen Sitzungssaal der Gemeinde, der über öffenbare Türen zum Foyer hin vergrößert werden kann. Gerade für den Neujahrsempfang der Gemeinde oder Trauungen soll hier ein neuer, heller, freundlicher Raum entstehen. Sitzungssaal und Foyer sollen sich zukünftig im Anbau des jetzigen Rathauses befinden.

Architekt Roland Rieger aus Mickhausen (Landkreis Augsburg) stellte dem Marktgemeinderat jetzt seinen Entwurf für die Erweiterung des aktuellen Rathauses vor. Geplant ist, dieses durch einen Zwischenbau mit dem alten Rat- und Feuerwehrhaus zu verbinden. Im Erdgeschoss sollen unter anderem noch eine Küche und ein Behinderten-WC entstehen. Da im derzeitigen Rathaus Platznot herrscht, sollen im Obergeschoss des Anbaus drei neue Büroräume geschaffen werden. Außerdem sind ein Lagerraum und weitere WCs vorgesehen.

Durch den Anbau wird der alte Sitzungssaal im Obergeschoss des Rathauses frei. Dieser soll dann in ein größeres Büro für den Bürgermeister, einen Besprechungsraum und eine Teeküche umgewandelt werden. Ins jetzige und dann alte Büro des Bürgermeisters könnte dann das Bauamt ziehen.

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Baubeginn für Rathaus-Anbau soll Anfang 2020 sein

Der Architekt, der auch die neue Kinderkrippe plant, rechnet mit Gesamtkosten von etwa 1,7 Millionen Euro für das Vorhaben. Der Erweiterungsbau käme auf rund 840000 Euro, etwa die gleiche Summe wird für den Umbau und die Renovierung des aktuellen Rathauses veranschlagt. Unter anderem muss an der Heizung, den Fenstern und an den Bodenbelägen gearbeitet werden. Für die Außenanlagen sollen circa 120000 Euro zur Verfügung stehen. Wie Lotterschmid auf Nachfrage unserer Zeitung betonte, hofft er auf einen Baubeginn im Frühjahr 2020 und auf die Fertigstellung des Projekts Ende 2020 oder Anfang 2021.

Bei den Marktgemeinderäten kam die Planung grundsätzlich gut an. Lediglich in der Frage der Fassaden gab es unterschiedliche Meinungen. Peter Mayr (Ortsgruppe Kühbach) wollte wissen, ob die Verglasung des Foyers auf der Südseite den Raum nicht zu heiß und hell werden lasse. Auch der Sitzungssaal soll sich nach außen hin mit viel Glas präsentieren. Außerdem war Mayr nicht von der Idee überzeugt, die Küche im Erdgeschoss mit einer lichtdurchlässigen Holzverkleidung zu versehen, um so mehr Privatsphäre zu schaffen.

Das Gremium bat den Planer, mehrere Varianten für die Fassaden zu erarbeiten. Darüber, den Anbau mit einem Flachdach zu versehen, herrschte Einigkeit. Letztlich stimmten alle Räte dem Entwurf zu und beauftragten Rieger mit der Eingabeplanung. (ull, Bild: Andrea Strahl)

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