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Das ist keine Überraschung in Affing

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Kommentar Von Carmen Jung
09.05.2019

Die Wählergemeinschaft Mühlhausen-Bergen will einen Gegenkandidaten für Bürgermeister Markus Winklhofer aufstellen. Was das bedeutet.

Endlich sollte wieder Ruhe in der Gemeinde Affing einkehren: Das wünschten sich viele, als Markus Winklhofer im September 2015, eineinhalb Jahre nach der regulären Kommunalwahl, zum Bürgermeister gewählt wurde. Trotz Gegenkandidat schaffte er auf Anhieb ein Traumergebnis von 79 Prozent. Eine gute Voraussetzung, um nach der, am Ende so turbulenten Ära Fuchs wieder in ruhige Fahrwasser zu gelangen.

Im Gemeinderat Affing wurde zusehends Kritik am Bürgermeister laut

Das klappte zunächst ganz gut. Doch seit geraumer Zeit rumort es wieder im Gemeinderat. Häufig sah sich Bürgermeister Winklhofer unter Rechtfertigungsdruck. Haupt-Kritikpunkt: Alles geht viel zu langsam voran in Affing. Haupt-Kritiker: zweiter Bürgermeister Gerhard Faltermeier. Winklhofers Stellvertreter war nur das Sprachrohr, dahinter versammelten sich seine Gemeinderatskollegen aus Mühlhausen, aber auch einige andere Gemeinderäte.

Deshalb: Gemessen an der jüngsten Affinger Vergangenheit ist es zwar ungewöhnlich, aber sicher keine Überraschung, dass Mühlhausen nun mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in die Kommunalwahl ziehen will. Wer kritisiert, muss auch willens sein, es selbst besser zu machen. Alles andere hätte die Kritiker unglaubwürdig gemacht. Es bleibt spannend in Affing.

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Mühlhausen sucht Bürgermeisterkandidaten

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