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Gemeinderat

06.02.2014

Der Feuerwehr wird’s zu eng

Das Feuerwehrgebäude in Aindling an der Peter-Sengl-Straße ist nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr zu eng. Die Kameraden bemängeln, dass sie in ihrer Einsatzfähigkeit eingeschränkt sind.
Bild: Johann Eibl

Möglicherweise wird in Aindling in den kommenden zwei Jahren ein neues Gebäude für die Mitglieder errichtet. Zumindest steht das Projekt nun auf der Prioritätenliste

Aindling In den kommenden zwei Jahren rollen in Aindling die Bagger an beziehungsweise die Teermaschinen. Im vergangenen Marktgemeinderat ist das Bauprogramm für die Jahre 2015 und 2016 festgelegt worden. Darauf steht auch das Feuerwehrhaus. Schnell einig waren sich die Mitglieder über drei Projekte: den geplanten Rad- und Gehweg im Bereich am Marktanger, die Straße zwischen Binnenbach und Eisingersdorf sowie der neue Brunnen in Pichl (siehe nebenstehender Artikel). Danach wurden noch weitere Projekte auf die Liste gesetzt. Gemeinderat Manfred Büchele fragte: „Was ist mit dem DSL-Ausbau?“ Bürgermeister Tomas Zinnecker merkte zwar an, dass es sich dabei eigentlich nicht um ein Bauprojekt handelt. Am Ende stimmten die Mitglieder des Gremiums aber einstimmig dafür, den Ausbau des schnellen Internets auf die Vorhabenliste zu setzen.

Gemeinderat Johann Schenk merkte an, dass der Belag der Steinbergstraße in einem schlechten Zustand sei. Nach Angaben von Zinnecker wird der Bauausschuss sich die Gegend bei einem Ortstermin anschauen. Roland Stegmann beschwerte sich, dass die Straßen in Edenhausen allgemein von der Gemeinde vernachlässigt worden seien. „Wir sind froh, wenn da überhaupt geteert wird“, sagte er. Nun stehen unter anderem die Brunnenstraße und der Mühlenweg auf der Liste.

Josef Settele regte an, zwischen Gaulzhofen und Stotzard einen Geh- und Radweg zu schaffen. Der Vorschlag erhielt allerdings keine Mehrheit. Einstimmig setzten die Mitglieder dagegen den Schulweg zur Bushaltestelle in Binnenbach auf die Liste. Nach Angaben von Josef Gamperl sind dort jeden Tag mehrere Kinder unterwegs. Fest steht zudem, dass die Spielplätze in der Gemeinde, ein Teilstück der Wachhoferstraße und der Weg zur Wochenendsiedlung als vorrangige Bauprojekte behandelt werden.

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Im Zuschauerraum saßen zudem mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hoffen, dass die Gemeinde für sie ein neues Gebäude errichtet. Wie Vorsitzender Hermann Schmid und Kommandant Sebastian Rieder in einem umfangreichen Antrag ausführen, sehen die Kameraden „dringenden Handlungsbedarf für die weitere Einsatzfähigkeit“. Unter anderem seien die Fahrzeughalle, mehrere Werkstätten und Lagerflächen viel zu klein und Anlagen nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand. „Die derzeit vorherrschende Enge behindert uns bei der Arbeit und birgt nicht selten auch gesundheitliche Risiken.“ Der Gemeinderat beschloss einstimmig, einen Neubau auf die Liste zu setzen. Auf Anregung von Helmut Lindermeir wurde auch ein Anbau nicht ausgeschlossen.

Rechnungsprüfung Hitzig diskutierten mehrere Gemeinderäte über die örtliche Rechnungsprüfung 2011. Zusammen mit Josef Gamperl, Manfred Büchele und Gertrud Hitzler saß Josef Settele in dem Ausschuss, dessen Mitglieder den Haushalt und die Ein- und Ausgaben der Gemeinde im Jahr 2011 überprüft hatten. Bei der Vorstellung des Berichts beschwerte Settele sich, dass mehrere Punkte, die er ausgearbeitet hatte, nicht aufgenommen worden waren. Zur Ausschussvorsitzenden Hitzler sagte er: „Wenn Sie überfordert sind, dann hören Sie auf mit der Rechnungsprüfung.“ Die Gemeinderätin entgegnete, dass die von ihm aufgeführten Zahlen sich nicht auf das Jahr 2011 beziehen. „Es ist nicht so, dass das, was sie sagen, immer die Wahrheit ist“, sagte sie. Settele betonte, dass es ihm wichtig sei, Steuergelder einzusparen. Zinnecker entgegnete: „Das ist kein Sparen, sondern Erbsenzählen.“

In dem vom Ausschuss veröffentlichten Bericht bemängeln die Mitglieder unter anderem, dass für die Fahrzeuge der Gemeinde kein Tankbuch geführt wird. Am Ende wurde die Rechnungsprüfung mit fünf Gegenstimmen von Stegmann, Settele, Holland, Büchele und Lindermeir anerkannt.

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