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Ausstellung

28.09.2019

Die Liebe zur Kunst verbindet sie

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2 Bilder

Claudia Schwebke-von Busse und Jasmin Swoboda zeigen Werke in Kühbach

„Wir könnten doch zusammen eine Ausstellung machen“ – das hatten sich Claudia Schwebke-von Busse und Jasmin Swoboda überlegt. Das Ergebnis ist am Wochenende des 5. und 6. Oktobers im Kühbacher Pfarrsaal zu sehen: Die vielseitige Mischung aus den unterschiedlichen Themen und Techniken dürfte nicht zuletzt an den zwei verschiedenen Künstlerinnen liegen. Claudia Schwebke-von Busse, 65, war viele Jahre Kunstlehrerin an der Theresia-Gerhardinger-Realschule in Weichs, Jasmin Swoboda, 17, ist eine ehemalige Schülerin von ihr. In einem Jahr Vorbereitungszeit kam ein reger Kontakt und intensiver Erfahrungsaustausch der beiden Künstlerinnen zustande.

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Das Alter der Künstlerinen allein sagt kaum etwas aus, denn beide verbindet dasselbe: die Liebe zur Kunst, die lebendige Kreativität und der stetige Ideenfluss zu Themen über die Zeit, das Leben und die Liebe. Daher auch der Titel der Ausstellung „Zeitfluss“.

Aus einer Fülle unterschiedlicher Techniken wählt Claudia Schwebke-von Busse für jedes Werk diejenige aus, die den gewünschten Ausdruck am besten unterstreicht. Auf der Einladung zur Ausstellung ist beispielsweise ein gespachteltes Bild mit dem Titel „Gleichgewicht“ zu sehen. Im Entstehungsprozess zeigte sich, wie die Acrylfarben ein Eigenleben entwickeln, wenn sie auf eine Spanplatte gespachtelt werden: wie sie zuerst gesteuert, dann zurückgenommen und schließlich wieder in eine Form gebracht werden wollen.

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So sprechen Landschaften, Menschen, Pflanzen und manchmal auch abstrakte Motive, die als Aquarelle, Zeichnungen, Drucke, Pastelle, Öl- und Acrylmalerei gestaltet werden, von der lebendigen Entstehungszeit über mehrere Jahrzehnte.

Zu ihrer Motivation, den Erlös ihrer Werke an die Organisation Ärzte ohne Grenzen zu spenden, sagt Claudia Schwebke-von Busse: „Ich bin so unendlich dankbar, dass ich hier in Frieden leben kann und mein Lebensgeschenk, die künstlerische Begabung, umsetzen darf. Um eine große Spendensumme zu erzielen, biete ich meine Bilder zu einem sehr günstigen Preis an.“

Die Bilder der zweiten Künstlerin, Jasmin Swoboda, beschäftigen sich mit Traumwelten, Vergänglichkeit oder Liebe. Ihre Inspiration erhält sie durch Bücher, Filme, Musik und aus ihrem eigenen Leben. Dadurch kommt sie ständig auf neue Ideen, die so lange in ihrem Kopf kreisen, bis sie auf einem Blatt Papier verewigt sind. Um die ursprüngliche Idee so treffend wie möglich umzusetzen, malt sie ein Thema manchmal mehrmals, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden ist. Beim Zeichnen ist Jasmin Swoboda entspannt und vergisst oft die Zeit. „Wenn ich dann das Ergebnis sehe, bin ich sehr zufrieden und freue mich darauf, es mit anderen in sozialen Netzwerken zu teilen.“ (mz-)

Die Ausstellung ist am Samstag, 5. Oktober, von 14 bis 19 Uhr und Sonntag, 6. Oktober, von 10.30 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr im Kühbacher Pfarrsaal zu sehen. Vernissage ist am Samstag um 14 Uhr.

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