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Ehekirchen-Schönesberg

29.07.2010

Eine Schatzsuche und gesellige Stunden

Vergangenes Wochenende fand das erste Schönesberger Dorffest zum Erhalt der Dorfgemeinschaft statt. Neben verschiedenen Spielen für Groß und Klein war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Foto: Stefanie Martin
Bild: Stefanie Martin

Den Erhalt der Dorfgemeinschaft hatten sich die Organisatoren des ersten Schönesberger Dorffestes auf die Fahnen geschrieben. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Renovierung der Orgel zugute.

Das Organisationsteam rund um Hedwig Schrittenlocher, Sophie und Martin Mages, Gabi und Gregor Martin, Andrea Strixner und Maria Sarauer sowie Kirchenpfleger Horst Dachs hatten zu einem fröhlichen Beisammensein im Pfarrstadl eingeladen. Auslöser für das Dorffest war ein Straßenfest im Vorjahr, das so großen Anklang gefunden hatte, dass sich viele wünschten, ein Fest für das ganze Dorf auszurichten. Auch Pfarrer Thomas Brom, Bürgermeister Günther Gamisch, seine Stellvertreterin Maria Lang sowie die Gemeinderätin Sophia Käfer weilten unter den Gästen.

Horst Dachs betonte, dass für ihn am wichtigsten sei, dass Jung und Alt, annähernd die gesamte Dorfgemeinschaft, der Einladung gefolgt war. Es war auch für jeden Besucher etwas geboten: Bei der Tombola winkten viele Preise. Später am Abend wurde noch in einer temporeichen Auktion ein Fass Bier versteigert. Die Kinder konnten sich an einem Luftballonwettbewerb sowie an einer Schatzsuche im Sandkasten beteiligen. Dabei las Sophie Mages die Sage vom Lorenziberg, dem Hausberg von Schönesberg, vor. Auf diesem Berg soll der Sage nach ein Schatz versteckt liegen.

Der Überraschungsgast des Festes war Ludwig Ried aus Sinning. Er hatte eine Chronik, verfasst von den Ortspfarrern von Schönesberg seit 1646, aus der altdeutschen Schrift in eine lesbare Version übertragen und so Kirchengeschichte wieder verwertbar gemacht. Bis in die späte Nacht hinein feierten die Dorfbewohner noch feucht-fröhlich - ganz selbstlos für den guten Zweck. (effi)

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