Newsticker
Impfstoff von AstraZeneca wirkt Berichten zufolge bei Senioren kaum
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Festlich, aber nicht schwer im Magen: Ein Menü für den Neujahrstag

Aichach-Friedberg

31.12.2020

Festlich, aber nicht schwer im Magen: Ein Menü für den Neujahrstag

Sandra Brugger gibt verschiedene Kochkurse für die Vhs Aichach-Friedberg. Für die Aichacher Nachrichten stellt sie ein Neujahrs-Menü zusammen.
Bild: Sandra Brugger

Plus Mit gutem Essen lässt sich das Jahr gut starten. Sandra Brugger, Ernährungsberaterin und Kochlehrerin an der Vhs Aichach-Friedberg, schlägt ein Menü vor.

Wer ein gelungenes Menü zubereiten will, sollte sich im Vorhinein Gedanken darüber machen, was er genau will, erklärt Sandra Brugger. Das gelte an Neujahr genauso wie an anderen Tagen. Es kann etwas Ausgefallenes werden, oder etwas Einfaches. "An Neujahr ist es wichtig, etwas Leichtes zu kochen", sagt Brugger. Schließlich gehen viele Menschen an Silvester spät ins Bett, trinken nachts Alkohol.

Brugger ist Betriebswirtin für Ernährung und Versorgungsmanagement, außerdem Ernährungsberaterin. "Mein Leben lang koche ich gerne", erzählt Brugger. "Ich habe schon bei der Oma in der Küche gestanden, später für Feiern Buffets gemacht." Hauptberuflich arbeitet sie in einer Seniorenresidenz. Sie muss dort zum Beispiel entscheiden, was Senioren essen können, wenn es ihnen nicht so gut geht.

Vhs-Köchin stellt Neujahrs-Menü für Aichach-Friedberg zusammen

An der Volkshochschule (Vhs) Aichach-Friedberg gibt Brugger verschiedene Kochkurse. Mal zu Pasta und Burgern, mal dazu, wie man mit möglichst wenigen Zutaten abwechslungsreich kocht. "Ich habe festgestellt, der Trend geht zu einfacheren Grundzutaten", erzählt sie. Es sei auch eine Kostenfrage, weil gerade Gewürze und andere ausgefallene Zutaten oft teuer sind und nicht zu oft wiederverwendet werden können.

Als Vorspeise in Sandra Bruggers Neujahrs-Menü gibt es ein Gemüse-Tartar mit Feldsalat und Garnelen.
Bild: Sandra Brugger

Als Vorspeise für das Neujahrs-Menü plant Brugger ein Gemüse-Tartar mit Feldsalat und Sweet Chili Garnelen. Sie schlägt in ihrem Rezept zwar einige Gemüsesorten vor, allerdings könne da jeder selbst aussuchen, welches er anrichtet. "Die Vorspeise gibt gleich Farbe", sagt Brugger. Auch Kinder seien bei einem bunten Gericht manchmal leichter davon zu überzeugen, Gemüse zu essen. Vegetarier könnten die Garnelen weglassen. "Es ist wichtig da immer möglichst variabel zu bleiben, damit alle mitessen können", rät Brugger.

Als Hauptspeise in Sandra Bruggers Neujahrs-Menü gibt es Schweinefilet im Speckmantel mit Pilzrisotto.
Bild: Sandra Brugger

Als Hauptspeise schlägt Brugger Schweinefilet im Speckmantel auf Pilzrisotto und Sakura Cress vor. Sakura Cress ist eine Art tiefrote Kresse, die laut Brugger ähnlich wie Radieschen schmeckt und dem Gericht einen besonderen Akzent gibt. Die Rettichkresse gehört für Brugger zu dem Gericht dazu. Für Vegetarier sei auch hier die Alternative einfach: Das Pilzrisotto schmecke auch ohne Schweinefilet. Ein weiterer Vorteil von Risotto ist für Brugger, dass es nicht so schwer im Magen liegt wie etwa Kartoffeln oder Nudeln.

Im Neujahrs-Menü von Sandra Brugger gibt es eine Nachspeisenvariation: Pannacotta mit Fruchtspiegel, Schoko-Crossies, Käsekuchen und Schoko-Erdbeere.
Bild: Sandra Brugger

Die Nachspeise-Variation lasse sich im Vorhinein vorbereiten, erklärt Brugger. Sie hat im Neujahrsmenü einen Teller mit Pannacotta, Schoko-Crossies, Käsekuchen und Schoko-Erdbeere geplant. "Ein Dessertteller braucht drei Komponenten: Kuchen, Creme und Frucht", erklärt die Vhs-Köchin. Mit der Pannacotta habe man eine Creme, mit der Erdbeere eine Frucht und dazu den Käsekuchen. Außerdem hätte man durch die Crossies noch zusätzlich eine andere Struktur. "Das gibt eine Geschmacksexplosion im Mund", sagt Brugger.

Der Tipp der Vhs-Köchin ist, die Nachspeisen vorzubereiten, sodass dann Vor- und Hauptspeise entspannter gekocht werden können. Wem die Nachspeisen-Variation zu viel Arbeit ist, der kann laut Brugger auch nur eine der vier Leckereien zubereiten. Wer das Menü selbst kochen will, sollte etwa 120 Minuten einplanen, rät Brugger. Wer verschiedene Schritte auf einmal mache, könne die Zeit auch abkürzen.

Lesen Sie dazu auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren