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Volksfest

25.06.2019

Feuerschützen sägen in Pöttmes am schnellsten

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Die Königlich privilegierten Feuerschützen hatten die meiste Kraft und siegten beim Baumsägewettbewerb.

Acht Gruppen beteiligen sich am Baumsägewettbewerb zum Festausklang. Eine Frau hält mit Konkurrenten locker mit

Die besten Säger im Markt Pöttmes sind bei den königlich privilegierten Feuerschützen zu finden. Beim Sägewettbewerb zum Ausklang des Pöttmeser Volksfestes sägten sich Franz Weidenhiller und Lukas Graf beim Stechen in 43,21 Sekunden durch einen 28 Zentimeter dicken Fichtenstamm. Johannes Stöckl und Gottlieb Veit hielten den Stamm. Als Preis hatte Franziskus Freiherr von Gumppenberg 80 Liter Freibier ausgelobt. Bereits im ersten Durchgang zeigten die Schützen eine rekordverdächtige Leistung.

An dem Gaudiwettbewerb beteiligten sich 23 Männer und eine Frau in acht Gruppen. Für die Pöttmeser Jagdhornbläser startete Veronika Fuschel als Sägerin mit Tobias Lechner. Lautstark angefeuert von den Besuchern, hielt sie mit ihren männlichen Kollegen locker mit.

Bevor Moderator Ludwig Krammer junior den Wettbewerb startete, hatten die jüngsten Volksfestbesucher, Laura Höger und Philip Müller, die Reihenfolge der Gruppen ausgelost. Danach wurden die Sägeböcke in Stellung gebracht und die Stämme aufgelegt – zuerst für die Vorrunde die 25 Zentimeter dicken Exemplare. Um die Zeit auf die Hundertstelsekunde zu ermitteln, installierte der Pöttmeser Skiclub seinen digitalen Zeitmesser. Vor Beginn warfen die beiden Jury-Mitglieder, Bürgermeister Franz Schindele und Ludwig Krammer senior, einen prüfenden Blick auf die Säge. Nicht in der Jury saßen heuer Franziskus von Gumppenberg und Hans Steiger, da sie selbst an dem Wettbewerb teilnahmen.

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Als erstes Team starteten die Pöttmeser Jagdhornbläser. Sie benötigten 64,96 Sekunden, bis ihre Holzscheibe durch die Lichtschranke des Messgerätes zu Boden fiel. Es folgte der Trachtenverein. Die Säge führten Fabian Schafnitzel und Daniel Dreher: Nach 35,10 Sekunden fiel ihre Holzscheibe. Philip Müller und Simon Rupprecht hielten den Stamm. Im Finale sicherten sich die Pöttmeser Plattler beim Durchsägen des 28-Zentimeter-Stammes mit 48,70 Sekunden den dritten Platz. Sehr zur Freude des Vorsitzenden Martin Rupprecht. „Die Burschen sind ja alle von mir gut trainiert worden“, witzelte er. Bürgermeister Schindele überreichte für die Marktgemeinde 30 Liter Freibier.

Als dritte Gruppe versuchten es die Gumppenberger Jäger. Ein wenig zwickte das Blatt, als Franziskus von Gumppenberg und Christoph Appel die Säge durch den Stamm „jagten“. 45,14 Sekunden brauchten die beiden Waidmänner. Zum Team gehörten außerdem Uli Boldt und Sebastian Heuser. Als Letzte im ersten Durchgang starteten für die Feuerwehr Stefan Lutz, Konstantin Hoerder, Manuel Hammerl und Stefan Mertl. 37,83 Sekunden brauchten die Floriansjünger, bis ihre Baumscheibe abgesägt war.

In der zweiten Runde startete als erste Gruppe die Siegermannschaft der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft Pöttmes mit einer Spitzenzeit von 23,39 Sekunden. Das sicherte ihr den Weg ins Finale.

Am Sonntagnachmittag ließen es die Kühnhauser Goaßlschnoizer, neun Herren und eine Dame, im Festzelt so richtig krachen. Aber nicht nur das: Sie mischten auch beim Sägewettbewerb kräftig mit: Hans Hammerl, Hans Knauer, Benny Rappel und Gerhard Rott schafften es, in 26 Sekunden eine Baumscheibe vom Stamm abzusägen, und sicherten sich so die Teilnahme im Finale. Dort kamen sie mit 50,29 Sekunden Schnittzeit auf Platz zwei. Für sie gab es 50 Liter Freibier von einer Schrobenhausener Bank.

Als Dritter der zweiten Runde starten die Mannen des Skiclubs. An den Start gingen David Kraus, Marcel Hieber, Stefan Hahn und Steven Böttcher. Mit 65,35 Sekunden belegten sie den letzten Platz. Sie wurden mit der augenzwinkernden Empfehlung verabschiedet, bis zum nächsten Mal mehr zu üben.

Als letzte startete die Mannschaft des Verkehr- und Verschönerungsvereins. Die Säge führten Hans Steiger und Thomas Frohnwieser. Tobias Sutter und Ernst Eisenhofer hielten den Stamm. 49,63 Sekunden brauchten sie, bis ihre Holzscheibe zu Boden fiel. Steiger freute sich, nicht Letzter zu sein. „Wir haben unser Ziel erreicht“, sagte der Marktgemeinderat lachend. Für die Umrahmung des Sägewettbewerbes sorgte die Musikkapelle Pöttmes unter Leitung von Herbert Pukas.

Bei uns im Internet finden Sie eine Bildergalerie zum Wettbewerb unter

aichacher-nachrichten.de/aichach

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