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Jahresbilanz

27.03.2012

Feuerwehren im Landkreis retten 124 Menschenleben

Zu 821 Einsätzen, hier ein Brand an einem Sielenbacher Bauernhof im Juli, rückten die Feuerwehren im vergangenen Jahr aus.
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Zu 821 Einsätzen, hier ein Brand an einem Sielenbacher Bauernhof im Juli, rückten die Feuerwehren im vergangenen Jahr aus.
Bild: Archivfoto: Benjamin Büchner

Der neue Kreisbrandrat Ben Bockemühl legt erstmals Rechenschaft ab. Er berichtet in Pöttmes von 821 Einsätzen der 103 Wehren. Ausbildungsmangel abhelfen

Von Vicky Jeanty

Pöttmes Die 103 Feuerwehren im Wittelsbacher Land haben im vergangenen Jahr bei 821 Einsätzen beeindruckende 18485 Stunden geleistet. Sie retteten nicht weniger als 124 Menschenleben. Mit diesen Zahlen belegte Kreisbrandrat Ben Bockemühl die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Landkreis. Bei der Dienstversammlung vor rund 300 Feuerwehrführungskräften am Wochenende in Pöttmes legte der im Oktober gewählte Kreisbrandrat seine erste Jahresbilanz vor.

Laut Bockemühl zählen sich 10622 Personen sich zu den Wehren. Davon sind 3982 aktiv tätig und 764 sind Mitglied in den 67 Jugendfeuerwehren. Zahlreiche Leistungsprüfungen wurden abgelegt, beim Wissenstest für die Jugend gab es 131 erfolgreiche Abnahmen, bei sechs Prüfungsterminen traten 46 Teilnehmer der Jugendwehren an.

Das dürfte Magnus Hammerl, seit knapp fünf Monaten im Amt des Kreisjugendfeuerwehrwarts, optimistisch nach vorne schauen lassen. 114 Neuaufnahmen konnte die Jugendwehr verbuchen, die 764 Jugendlichen, davon 119 Mädchen, brachten es auf 7056 Stunden feuerwehrbezogene Jugendarbeit. 70 entschlossen sich zu einem Übertritt in die aktive Wehr. Für Hammerl ist es vordringlich, Jugendliche für die Wehr zu werben und bei der Wehr zu halten. Eine Imagekampagne im Rahmen einer Feuerwehraktionswoche wie auch beispielsweise der Schwäbische Jugendfeuerwehrwettbewerb am 22. September in Augsburg soll gerade junge Leute für das lebensrettende Amt motivieren.

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