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  3. Gemeinderat I: Mehr als zwei Millionen Euro für Krippe und Hort

Gemeinderat I
29.06.2019

Mehr als zwei Millionen Euro für Krippe und Hort

Damit die Kleinen in Baar künftig gut betreut werden können, will die Gemeinde Krippe und Hort bauen.

Ein Grundstück für Neubau von Krippe und Hort hat die Kommune Baar bereits ausgesucht. Wünsche für die Gestaltung des Gebäudes wurden berücksichtigt in dem Entwurfsplan, den das Architekturbüro nun vorgelegt hat

Die Krippe, wie sie sich die Baarer Gemeinderäte wünschen, wird über 2,3 Millionen Euro kosten. So lautete eine erste Kostenschätzung des beauftragten Architekturbüros. Zustimmung gab es für die Planung und die Grundstückswahl seitens des Gremiums dennoch. Sieben Mitglieder des Gemeinderats stimmten zu. Andreas Winter, Werner Wörle und Christian Hell stimmten dagegen. Josef Schmidt, Martin Moser und Christine Winter-Bächer waren nicht anwesend.

Nun geht es also Schlag auf Schlag: Ende Mai formulierten die Baarer Gemeinderäte in der öffentlichen Sitzung ihre Wünsche, wie die neue Kinderkrippe aussehen soll. In der nicht öffentlichen Sitzung einigten sie sich dann auf ein Anwesen, auf dem die Kinderkrippe errichtet werden soll. Überplant werden soll demnach das Kefer-Anwesen mit Gefrierhäuschen, das sich im Kirchweg befindet. In der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstagabend präsentierte nun Brigitte Schlecht vom Architekturbüro Raum_landschaf(f)t Architektur die Entwürfe für das Grundstück unter Berücksichtigung der Wünsche des Gemeinderats.

Obgleich sie insgesamt sieben Varianten durchdacht hatte, stand vor allem eine Planungsvariante im Fokus der Diskussion: Variante 6 stieß aus vielerlei Gründen auf Gefallen. In der Planung ist vorgesehen, dass zunächst der Stadel, der sich auf dem Anwesen befindet, weichen muss. Ebendort soll dann das neue Gebäude errichtet werden, das Platz für eine zweigruppige Einrichtung bietet. Krippenkinder und eine Hortgruppe sollen dort künftig betreut werden.

Das Gebäude ist so geplant, dass eine Erweiterung möglich wäre und dass die Außenmauer eine Doppelfunktion hat: als Außenmauer und als Stützmauer, die wegen der Hanglage des Grundstücks nötig ist. Da der Mietvertrag für das Wohngebäude, das sich aktuell noch auf dem Gelände befindet, noch ein Jahr läuft, wird dieses Gebäude im kommenden Jahr weichen. An dem Platz sollen künftig die Außenanlagen der Kinderkrippe stehen.

Während es an der inhaltlichen Planung kaum Zweifel seitens der Räte gab – lediglich Andreas Winter fürchtete um die Absicherung des Hangs – waren die Bedenken wegen der horrenden Kosten im Gremium doch groß. Die Architektin sprach von 2,34 Millionen Euro. 1,68 Millionen Euro entfallen dabei allein auf den Bau. Erschließung, Außenanlagen sowie Baunebenkosten, Sonderkosten, die wegen der Hanglage anfallen, und die Einrichtung bilden den Differenzbetrag. Peter Fesenmair vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes warf eine „vorsichtige Schätzung“ von 1,1 bis 1,2 Millionen Euro in den Raum, mit der die Gemeinde Baar seines Erachtens rechnen könnte.

Dennoch wird die Finanzierung für die Gemeinde ein Kraftakt. Kämmerin Sandy Lichtblau verwies auf ein Schreiben des Landratsamtes Aichach-Friedberg, das bereits zum aktuellen Haushaltsplan der Gemeinde erklärte, dass im Falle künftiger Kreditaufnahmen zwingend ein Tilgungsplan auszuarbeiten sowie an eine „ordentliche Tilgung“ zu denken sei. Das bedeute auch, dass sich die Gemeinde für den nächsten Haushalt überlegen müsse, wie mehr Geld in die Gemeindekasse kommt. Gegebenenfalls müssen die Gemeindevertreter dann über höhere Steuern oder weniger freiwillige Leistungen nachdenken, erklärte die Kämmerin. Sorgen über die Finanzierbarkeit äußerten auch die Gemeinderäte Andreas Winter und Christian Hell an.

Bei der Planung der Kinderkrippe ist weiterhin Eile geboten, denn spätestens Ende August muss der Förderantrag vorliegen, damit die Gemeinde die Chance hat, von Zuschüssen zu profitieren.

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