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29.06.2017

Hallenbrand: Kripo vermutet Brandstiftung

Zigarette könnte Feuer in Aindling ausgelöst haben

Fahrlässige Brandstiftung dürfte Anfang Juni das Feuer in einer Produktionshalle an der Arnhofener Straße in Aindling ausgelöst haben. Die Polizei hatte zunächst einen technischen Defekt vermutet. Doch die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben ein anderes Bild.

Laut Sprecher Siegfried Hartmann vom Polizeipräsidium Schwaben-Nord geht die Kripo davon aus, dass vermutlich eine Zigarette oder Ähnliches auf unsachgemäße Weise entsorgt wurde. Der Brand war in einem Altholz-Container der Rohrleitungsbaufirma ausgebrochen und griff auf die ganze Halle über. Der Juniorchef der Firma hatte die Flammen entdeckt.

Wie berichtet, waren rund 100 Feuerwehrleute, unter anderem aus den Gemeinden Aindling, Todtenweis und Langweid aus dem Nachbarlandkreis Augsburg im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Auch der Rettungsdienst war vor Ort. Der Sachschaden dürfte nach Schätzungen der Polizei zwischen 60000 Euro und 100000 Euro liegen.

Den Verursacher des Brands zu finden, dürfte laut Hartmann schwierig werden. Hinweise auf den Täter gebe es derzeit keine. Erfahrungsgemäß werde sich auch niemand freiwillig melden und sein Vergehen zugeben, so der Polizeisprecher. (ull, cli, nsi)

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