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Gemeinderat

14.09.2019

Hambergstraße in Rehling wird auf zweimal ausgebaut

„Das ist relativ wenig Geld, damit man das Risiko absichert.“Arg marode ist die Asphaltdecke der Hambergstraße in Rehling von der Einmündung Buchenweg in östlicher Richtung bis zum Bebauungsende der Siedlung „Am Hort“. Ausgebaut wird sie jetzt zunächst nur bis zur Tragschicht. Die Deckschicht folgt später.

Die Tragschicht hat Vorrang, die Deckschicht folgt später. Der Bau eines neuen Funkmastes löst keinerlei Debatten mehr aus

Die Hambergstraße in Rehling wird nicht in einem Zug komplett ausgebaut. Darauf verständigte sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag. Peter Hartung vom Büro Sweco erhielt den Auftrag, die aktuelle Planung weiterzuführen, danach wird das Gremium erneut darüber sprechen. Der Kompromissvorschlag von Bürgermeister Alfred Rappel stieß auf allgemeine Zustimmung: Die Straße wird auf einer Länge von knapp 500 Metern zunächst nur bis zur Tragschicht ausgebaut, die Deckschicht soll erst später aufgetragen werden. Nördlich davon wird ein neues Baugebiet entstehen.

Es ist vorgesehen, dass die Straße künftig eine Breite von 4,50 bis fünf Meter aufweist, der Gehweg wird zwischen 1,50 und 1,80 Meter breit. Hartung hatte die diversen Mängel dargestellt. Da war etwa von Rissen und Aufbrüchen im Asphalt die Rede, ferner von Rissen im Gehweg. Das würde die Lebensdauer der Straße reduzieren, so seine Schlussfolgerung. Bevor die Arbeiten starten, sollen die Anlieger in einer eigenen Versammlung informiert werden. Beim Grundstück 218/1 soll der Bürgermeister einen Grunderwerb anstreben. Diese Abstimmung fiel mit 9:5 aus. Der Kanal wird auf einer Länge von 185 Meter erneuert, es werden Rohre mit einem größeren Durchmesser eingebaut.

Die Errichtung einer Funkübertragungsstelle mit einem Schleuderbeton-Funkmast, wie es auf der Tagesordnung hieß, wurde in der Sitzung am Donnerstag vergleichsweise schnell abgehandelt. Ungleich länger dauerten die Debatten über dieses Vorhaben im Vorfeld. Nun kann dieser Mast am Salzerberg errichtet werden, der Gemeinderat stimmte geschlossen zu, wobei Heribert Göggerle entschuldigt fehlte. Das Grundstück gehört der Gemeinde, zudem wurden bereits die Details geklärt.

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Wenn es zu einem fehlerhaften Verhalten von Mitgliedern in der Verwaltung, im Bauhof oder gar durch den Bürgermeister kommt, dann muss die Gemeinde damit rechnen, in großem Umfang zur Kasse gebeten zu werden. Damit Rehling für solche Fälle gerüstet ist, wurde eine Kassenversicherung abgeschlossen.

„In meiner Amtszeit hatten wir keinen Fall, wo ich hätte eingreifen müssen“, berichtete Rappel, der bereits seit 2002 an der Spitze dieser Gemeinde steht. Weil sich nun personelle Veränderungen abzeichnen, drängte er darauf, diese Versicherung abzuschließen, die am 1. Oktober in Kraft tritt. Dann hat die Kommune jährlich rund 3500 Euro zu zahlen für Schäden bis zu 500000 Euro. Auch eine Elementarversicherung wird zum nächsten Monatswechsel abgeschlossen. „Brauchen wir die?“, fragte Robert Happacher. Rappel hielt ihm entgegen: „Das ist relativ wenig Geld, damit man das Risiko absichert.“ Rehling muss nun pro Jahr 5000 Euro vorsehen, damit die Kategorie berücksichtigt wird, die beispielsweise für Rathaus, Schule und Schaltgeräte in der Abwasseranlage gilt.

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