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Sitzung

22.05.2020

Hintergrundwissen für die neuen Ratsmitglieder

Neuer Obergriesbacher Gemeinderat beschließt gemeinsam erste Bauanträge. Danach geht es um offene Fragen

Der neue Obergriesbacher Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung im Gemeinschaftshaus in Obergriesbach vor allem mit privaten Bauanträgen beschäftigt und sie allesamt beschlossen. Vor allem Johannes Asam und Simon Achter, zwei der neuen Räte im Amt, nutzten die übersichtliche Tagesordnung, um sich über die Hintergründe der Bauvorhaben zu informieren.

Bürgermeister Jürgen Hörmann sowie die Ratskollegen erklärten geduldig, wie es zur engen Bebauung zwischen der Zahlinger Straße und der Talstraße kommen konnte. Die Errichtung von zwei Doppelhaushälften erfolgt nun im Genehmigungsfreistellungsverfahren. Auch dem Bau eines Carports und einer Garage wurde zugestimmt, im Wohngebiet „Am Eichenwald“ darf eine Mauer zwischen zwei Grundstücken errichtet werden. Auch den Abbruch einer Bestandsscheune in Zahling segnete das Gremium ab. Danach wurden weitere Fragen aus dem Gremium beantwortet:

Lorenz Mahl erkundigte sich, ob die Spielplätze mittlerweile wieder geöffnet haben. Hörmann bestätigte das und ergänzte, die Arbeiten am Spielplatz am Sportplatz seien ebenfalls im Gang.

Hintergrundwissen für die neuen Ratsmitglieder

Hans Greppmeier fragte, ob auch in der Obergriesbacher Kindertagesstätte die Re-Finanzierung der rückerstatteten Kindergartenbeiträge fehle, was Hörmann bestätigen musste.

Auf die Anfrage von Manfred Kern, wann die Bauplätze im Baugebiet „Am Bahnhof“ zum Verkauf stehen, erklärte Daniel Schulz, der Zweite Bürgermeister, dass der Verkauf voraussichtlich ab Juli/August starten könnte. Bis dahin müsse der Gemeinderat über den Preis beraten. Außerdem müsse das Gremium festlegen, wie viele Plätze auf einmal verkauft werden können und den offiziellen Startschuss geben.

Hörmann ergänzte seinerseits, dass die Verbindungsstraße von Zahling nach Griesbeckerzell verbessert werden müsse. Eine professionelle Sanierung könne jedoch einen sechsstelligen Betrag kosten, wie Schulz ergänzte. Diese Investition komme aktuell nicht infrage. Stattdessen lotet das Bürgermeister-Duo aktuell aus, welche Möglichkeiten es gibt, dass der Bauhof die Sanierung in Eigenleistung stemmen kann. Auch Greppmeier stimmte zu und sagte: „Es gibt aktuell höhere Prioritäten in der Gemeinde.“ Der Zustand der Straße sei kein Problem für Fahrradfahrer und auch nicht für Traktoren. Nur tiefergelegte Fahrzeuge hätte hier Probleme, erklärte der Gemeinderat. (brast)

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