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20.01.2020

In Kühbach gibt es eine neue Liste

Wählergemeinschaft um Stefan Schneider im Januar gegründet

Seit dem 9. Januar 2020 gibt es in Kühbach eine neue Wählergemeinschaft. Sie trägt den Namen „Gemeinsam für unsere Marktgemeinde Kühbach“ und tritt nach ihrer Nominierungsversammlung (siehe nebenstehenden Bericht) mit Stefan Schneider als Bürgermeisterkandidat sowie einer Liste mit 17 Gemeinderatsbewerbern bei der Kommunalwahl am 15. März an. Wie die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung schreibt, wurde sie ins Leben gerufen, um im Dialog und im Miteinander aller Ortsteile zum Wohl der Marktgemeinde zu agieren.

Schneider hatte sich wie berichtet bereits im November als Kandidat der Ortsgemeinschaft Kühbach als Bewerber für das Bürgermeisteramt zur Verfügung gestellt, bei der Nominierung aber gegen Karl-Heinz Kerscher eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Danach zog sich Schneider gemeindepolitisch erst einmal zurück. Wie Schneider jetzt in seiner Vorstellungsrede sagte, habe er im Kreis seiner Familie und Freunde damals diesen Abend Revue passieren lassen, Lehren daraus gezogen und auch über eigene Fehler nicht hinweggesehen. Als nach nur wenigen Tagen bereits die ersten Bürger auf ihn zukamen und ihn zum Weitermachen animierten, wuchs rasch der Gedanke einer eigenen Liste. Die Tage über Weihnachten brachten für ihn letztlich die Entscheidung. „Denn ich hatte Zeit nachzudenken. Und mit jedem persönlichen, auffordernden und motivierenden Gespräch kam in mir die Lust zurück, gemeinsam mit den Kühbacher Bürgern etwas in unserer Gemeinde zu bewegen“, so erklärte Schneider den Grund für seine erneute Kandidatur.

Der Gründungsabend der neuen Wählergemeinschaft mit 40 Gründungsmitgliedern fand im Feuerwehrhaus in Stockensau statt. Deutlich stellten alle Mitglieder heraus, dass diese Gemeinschaft nicht nur zum Zweck der Kommunalwahl 2020 gegründet wurde, sondern unabhängig vom Wahlergebnis auch künftig Bestand haben und Gelegenheit zum regelmäßigen, ortsübergreifenden Austausch bieten soll. In wenigen Tagen ist die Wählergruppe auf über 60 Mitglieder aus den verschiedensten Ortsteilen angewachsen, heißt es in der Mitteilung weiter. (AN)

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