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Kühbach

23.07.2020

In Kühbach ist ein Solarpark geplant

In der Marktgemeinde Kühbach soll ein Solarpark entstehen. Der Gemeinderat steht dem Vorhaben positiv gegenüber.
Bild: Matthias Becker (Symbol)

Plus 2018 klappt es nicht, doch die Sonnenenergie AIC gibt nicht auf. Sie will in der Gemeinde Kühbach einen Solarpark bauen. Drei Standorte stehen zur Debatte.

Schon vor rund zwei Jahren hatte die Sonnenenergie AIC einen Solarpark entlang der Bahnlinie bei Unterbernbach (Markt Kühbach) geplant. Der Antragsteller musste das Vorhaben damals aufgeben. Grund: Die Fläche lag im Überschwemmungsgebiet. Für alternative Standorte zeigte sich der Kühbacher Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag aufgeschlossen. Zumindest bei zwei der möglichen drei.

Der Solarpark sollte bei Unterbernbach entstehen

Ein Entwurf des Bebauungsplans „Solarpark Unterbernbach“ war 2018 schon beschlossen und das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans in Arbeit, als das Aus für das geplante Vorhaben kam. Das Unternehmen Sonnenenergie AIC plante eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit rund 8700 Modulen. Sie sollte auf einer Fläche von knapp 2,3 Hektar entlang der Bahnlinie westlich von Unterbernbach entstehen. Für den Betreiber wäre es nach dem Solarpark in Obergriesbach und der Anlage zwischen Großhausen (Markt Kühbach) und Walchshofen (Stadt Aichach) die dritte Freiflächensolaranlage gewesen.

Fläche an der Bahnlinie für Solarpark favorisiert

Den Gedanken, im Bereich der Marktgemeinde einen Solarpark zu bauen, gab das Unternehmen jedoch nicht auf. Bürgermeister Karl-Heinz Kerscher informierte den Gemeinderat über drei alternative Standorte. Er stehe voll hinter dem Gedanken, regenerative Energien zu fördern, betonte der Bürgermeister. Von den möglichen Standorten favorisierte er eine Fläche entlang der Bahnlinie zwischen Walchshofen und Großhausen – ganz in der Nähe der dort bereits bestehenden Anlage. Auch den Standort in einer Senke zwischen der Schrobenhausener Straße (alte B300) und der neuen B300 konnte sich der Gemeinderat vorstellen.

Eine Fläche für den Solarpark gefällt dem Gemeinderat nicht

Lediglich die dritte Alternative auf der Kuppe an der Ortseinfahrt von Unterbernbach gefiel der Mehrheit des Gremiums nicht. Das sei zu exponiert, brachte Manfred Felber die Meinung auf den Punkt. Jetzt ist die Sonnenenergie AIC am Zug. Sobald sie einen Antrag auf einen Vorhaben bezogenen Bebauungsplan stellt, wird der Gemeinderat diesen behandeln. Er könne sich auch auf zwei oder drei Flächen einen Solarpark vorstellen, betonte Kerscher.

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