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Tradition

18.04.2019

Inchenhofen fiebert dem 1. Mai entgegen

Freuen sich auf den 1. Mai: die Maibaumbuam (vorne von links) Benedikt Kunz, Sebastian Egger, Andreas Bergmair; (hinten von links) Daniel Ertl, Alexander Hicker, André Müller und Christian Bergmair.
Bild: Sandra Schweizer

Maibaumbuam stellen erstmals nach 29 Jahren wieder einen Maibaum auf

Die Vorfreude bei den Leahada Maibaumbuam und im ganzen Ort ist groß: Ab 1. Mai wird nach 29 Jahren erstmals wieder ein Maibaum den Ortskern von Inchenhofen schmücken. Die Leahader Maibaumbuam legen sich schon seit Jahren mächtig ins Zeug und beweisen Kampfgeist, wenn es um das bayerische Brauchtum geht. Mittlerweile bekommen sie Unterstützung und Hilfe von rund 20 engagierten jungen Frauen und Männern, die dem Feiertag entgegenfiebern.

Bereits am 1. Mai 2017 haben die Leahader Maibaumbuam am Marktplatz einen zehn Meter hohen Maibaum aufgestellt, auf dem stand: „Jetzt steh ich da in voller Pracht, so wie früher einst gedacht. Das Brauchtum wird hier groß geschrieben, doch für mich ist kein Platz geblieben. Gern würde ich hier stehen und beim Leonhardiritt zusehen.“ Zwei Jahre später und nach etlichen Gesprächen mit Bürgermeister Karl Metzger, dem Gemeinderat und mit Nachbarn darf der Maibaum endlich an seinen alten Platz vor das Feuerwehrhaus am Marktplatz zurück.

Zur Erinnerung: Bereits von 1982 bis 1990 standen am Marktplatz vor der Feuerwehr Maibäume. Der Tradition wurde durch den Orkan Wiebke 1990 ein jähes Ende gesetzt. Bei dem Sturm fiel der Baum auf die Kreisstraße und die Kirchenmauer. Schaden entstand lediglich am Baum selbst, nur an den Schildern und Motiven.

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Bevor der Baum aufgestellt werden kann, wartet auf die tatkräftigen jungen Männer noch jede Menge Arbeit: Baum schleifen und bemalen, Schilder der Ortsvereine und der ansässigen Firmen anbringen und Vorbereitungen für das Fest treffen.

Die vergangenen beiden Jahre haben die Maibaumbuam auch das Jaudusfeuer nach der Osternachtsfeier organisiert. Heuer wird es keinen geben, bedauert Vorsitzender Benedikt Kunz: „Leider konnte heuer kein geeigneter Platz gefunden werden.“

Das Maibaumfest am Mittwoch, 1. Mai, beginnt um 9 Uhr mit dem Einzug des Maibaums mit Blaskapelle und Pferdegespann am Marktplatz. Im Anschluss findet um 9.45 Uhr der Gottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Leonhard statt. Um 11 Uhr wird der Baum gesegnet und mit dem Kran aufgestellt. Danach gibt es für alle Gäste Mittagessen, Kaffee und Kuchen und die Bar wird eröffnet. (sws)

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