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Personalie

29.01.2015

Jetzt steht fest, wer das neue Affinger Kinderhaus leitet

Bild: Foto: Gemeinde Affing

Im Vorfeld hat es Unruhe bei den Eltern gegeben.

Jetzt steht fest, wer das neue Affinger Kinderhaus leiten wird. Nicht öffentlich hat der Gemeinderat vergangene Woche die Personalie entschieden, die im Vorfeld bei den Affinger Kindergarteneltern für Diskussionen gesorgt hatte (wir berichteten). Auf Anfrage teilte der amtierende Bürgermeister Markus Winklhofer gestern mit, dass sich der Gemeinderat für Gisela Keppner ausgesprochen hat. Heute findet übrigens die Einschreibung statt.

Zwei Bewerberinnen hat es gegeben. Beide sind inzwischen über die Entscheidung informiert worden. Laut Verwaltungschef Markus Heidenreich fiel der Beschluss des Gemeinderates einstimmig aus. Demnach wird das neue Kinderhaus Gisela Keppner führen. Sie leitet derzeit die Affinger Krippe. Keppner hat die Krippe aufgebaut und strukturiert und war früher in der Haunswieser Kindertagesstätte tätig. Vize-Bürgermeister Winklhofer hofft, dass das Kinderhaus nun „in ruhiges Fahrwasser“ kommt. Man müsse die Einrichtung professionell angehen, auch wenn zuletzt Emotionen hochgeschwappt seien, betonte Winklhofer.

Im neuen Affinger Kinderhaus, das im Sommer eröffnet werden soll, kommen Kindergarten und Krippe unter ein gemeinsames Dach. Bekanntlich ist die Krippe derzeit provisorisch im Feuerwehrhaus untergebracht, der Kindergarten wird im bestehenden Altbau betrieben, der später abgerissen wird. Der Gemeinde war es wichtig, für das Haus eine Leitung zu installieren. Es sollte keine zwei Leiterinnen geben, wie sie derzeit noch für Krippe und Kindergarten beschäftigt sind. Die Ausschreibung der Stelle Ende August vergangenen Jahres hatte die Eltern auf den Plan gerufen (wir berichteten). Denn darin war eine Fachkraft mit vertieften Montessori-Kenntnissen gesucht. Unter anderem befürchteten die Eltern, dass dann Kindergartenleiterin Karin Erhard keine Chance auf die Stelle hat, weil sie vertiefte Montessori-Kenntnisse nicht vorweisen kann. Mütter und Väter des Affinger Kindergartens sammelten daraufhin Unterschriften. Winklhofer erhielt am Rande der September-Sitzung eine Liste mit 40 Unterschriften. Im Begleitschreiben hoben die Eltern auch das engagierte Personal und eine gute inhaltliche Konzeption hervor. Änderungen seien deshalb nicht nötig.

Winklhofer betonte gestern erneut, dass keine Montessori-Einrichtung geplant sei. Aber gewisse Elemente dieser Pädagogik würden angewandt und teilweise verstärkt. Es geht nicht darum, dem Kinderhaus ein neues Konzept überzustülpen. Montessori-Elemente würden zum Teil auch jetzt schon umgesetzt, aber nicht immer als solche wahrgenommen.

Einschreibung Heute findet die Einschreibung für das Kinderhaus jeweils von 14 bis 16 Uhr im bestehenden Kindergarten und in der provisorischen Krippe im Feuerwehrhaus statt.

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