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Kreispolitik: Es gibt keinen guten Zeitpunkt für einen Parteiwechsel

Kommentar Von Christian Lichtenstern
11.10.2019

Die Stimmung im Kreistag ist gereizt und der Wahlkampf steht vor der Tür. Dennoch werfen die Parteiwechsel Fragen auf.

Es gibt vermutlich überhaupt keinen richtig guten Zeitpunkt für einen Frontenwechsel in der Politik: Die alten Parteifreunde werden fast immer sauer sein – Ausnahmen bestätigen hier die Regel. Die neuen Parteifreunde wissen auch nicht immer, ob sie jetzt über den Zuwachs jubeln sollen und ob die Verstärkung auch wirklich eine ist oder politische Altlasten im Handgepäck mitkommen. Es gibt aber auf alle Fälle zwei richtig schlechte Zeitpunkte, um seine Neuorientierung von der A-Fraktion zur B-Gruppierung zu verkünden: direkt nach einer Wahl oder kurz vor der nächsten. Wer kurz nach einem Urnengang wechselt, muss sich die berechtigte Frage stellen lassen, ob die Wähler nicht getäuscht wurden. Wer wenige Monate vor einer Kommunalwahl auf der Seite der früheren Konkurrenz steht, muss sich vorhalten lassen, dass es ihm nicht um die Sache, sondern um persönliche Eitelkeiten, Chancen und ganz konkret um die Nominierung auf der Liste geht.

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