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Einweihung

27.06.2017

Neuer Platz in Hollenbach wird „eingefeiert“

Dekan Stefan Gast, Ministrant Maximilian Stein und Bürgermeister Xaver Ziegler kurz vor der Einweihungszeremonie, die von der Hollenbacher Singrunde mit passenden kirchlichen Liedern würdevoll umrahmt wird.
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Dekan Stefan Gast, Ministrant Maximilian Stein und Bürgermeister Xaver Ziegler kurz vor der Einweihungszeremonie, die von der Hollenbacher Singrunde mit passenden kirchlichen Liedern würdevoll umrahmt wird.
Bild: Walter Mika

Beim Dorffest werden der sanierte Kindergarten, die Fläche beim Rathaus und neue Ausstattung der Feuerwehr gesegnet. Helfer eilen vom Fest zu einem Einsatz.

Das Dorffest in Hollenbach ist traditionsgemäß gut besucht. Diesmal allerdings platzte der offene Zeltanbau hinter dem Rathaus fast aus allen Nähten. Das lag am optimalen Wetter am Sonntag, aber auch an der Ausweitung des Festanlasses.

In Absprache mit der Freiwilligen Feuerwehr Hollenbach, die das Fest alljährlich organisiert, schloss sich die Gemeinde diesmal an, um ihrerseits zwei abgeschlossene Projekte einzuweihen: zum einen die bereits 2016 abgeschlossenen Sanierungsarbeiten am Kindergarten für etwa 250000 Euro, zum anderen die Neugestaltung des Platzes zwischen Rathaus, Feuerwehrhaus und Kindergarten, die ebenfalls etwa 250000 Euro verschlungen hat. Außerdem nutzten Gemeinde und Feuerwehr den Rahmen, um einen neu beschafften Hilfeleistungssatz für die Hollenbacher Wehr im Wert von etwa 26000 Euro segnen zu lassen.

Ludwig Pfaffenzeller, Vorsitzender der Feuerwehr, bedankte sich bei der Gemeinde für die Anschaffung. „Zwar werden die Autos immer sicherer, doch das führt dazu, dass auch die Bergung von Personen immer komplizierter wird“, begründete er die Notwendigkeit des neuen Gerätesatzes mit Spreizer und Schneidgerät. Von der jederzeitigen Einsatzbereitschaft der Feuerwehr konnten sich die Dorffestbesucher übrigens vor Ort überzeugen: Kaum war das Fest angelaufen, da ertönte auch schon der Alarm und es hieß ausrücken zu einem Verkehrsunfall bei Motzenhofen (wir berichteten).

Hollenbachs Bürgermeister Xaver Ziegler lobte insbesondere die Architektin Birgit Rümmelein aus Affing, die für Planung und Durchführung der Sanierungsarbeiten im Kindergarten zuständig war, für ihre engagierte, zielgerichtete Arbeitsweise. Ebenso die Mitarbeiter des Bauhofes, welche ab dem ersten Tag unzählige Stunden ableisteten und ohne deren Mitarbeit das enge Zeitfenster, das für die großen Arbeiten zur Verfügung stand, gar nicht eingehalten hätte werden können, wie Ziegler betonte.

Von August bis Oktober 2016 dauerten die umfangreichen Umbaumaßnahmen im Haus des Kindes St. Ulrich an, wobei viel Wert auf Umweltschutz und Energiesparen gelegt worden ist. So wurden nahezu alle Böden ausgetauscht, schallschutzfreundliche Decken eingezogen, energiesparende LED-Leuchten installiert, elektrische Nachtspeicheröfen von einer Zentralheizung abgelöst, die wiederum von einer benachbarten Hackschnitzelanlage gespeist wird, oder in die Jahre gekommene Fensterelemente durch gut isolierte Aluelemente ersetzt. Dazu kamen noch etliche kleine und mittlere Arbeiten sowie ein komplett neuer Anstrich.

Gelungen ist auch die Sanierung des abgewirtschafteten und durch die Verlegung der Fernwärmeleitungen zusätzlich ramponierten Platzes hinter dem Rathaus. Er dient als Parkfläche für Kindergarten- und Rathausbesucher, kann aber dank eines ansehnlichen Pflasters und der harmonisch eingefügten Grünflächen jetzt auch gut für Feierlichkeiten genutzt werden, wie das Dorffest belegte. In diesem Zuge wurde auch der westliche Rathausbereich an der Kreisstraße mit gestaltet. Dort steht seit der Partnerschaftsbegegnung des vergangenen Jahres eine Gedenksäule, die zusammen mit der französischen Partnergemeinde aus Contest gestaltet wurde. Nicht zuletzt bekamen auch Rathaus und Feuerwehrhaus einen neuen Außenanstrich.

Dekan Stefan Gast sagte vor der Segnung von Kindertagesstätte, Feuerwehr und Gemeinde: „Sorge um das Leben ist das eine, Sorge darum, dass alles neu Geschaffene mit Leben erfüllt wird, ist das andere.“ Dazu gehöre auch, den Segen Gottes zu empfangen und Gott nicht zu vergessen, so der Dekan weiter. Zu dieser Botschaft passte die Liedauswahl der Singrunde um Leiter Siegfried Bradl. „Deine Botschaft woll’n wir hören“, „Dank sei dir Herr Jesus Christus“, Gott hat alles recht gemacht“ und „Segne du Maria“, sangen sie, während Dekan Stefan Gast das runderneuerte Areal reichlich mit Weihwasser besprühte.

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