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Inchenhofen

16.09.2019

Neuer Schulleiter an der Inchenhofener Schule

Mit Blumen und einem von den Schülern gestalteten Kalender wurde in Inchenhofen der neue Schulleiter Marco Bichlmaier begrüßt. Foto: Lydia Bayerl

Marco Bichlmaier ist der Nachfolger von Ursula Kaiser. Für den 36-Jährigen sind die Aufgaben nicht wirklich neu: Er ist seit sechs Jahren an der Schule.

Eine offene und vertrauensbasierte Elternarbeit und das von Gemeinschaft geprägte Miteinander der Schüler sollen weiterhin die Grundsteine der Grundschule in Inchenhofen sein. An erster Stelle steht für Marco Bichlmaier als neuer Schulleiter wie bisher auch unter seiner Vorgängerin Ursula Kaiser das soziale Miteinander.

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So wirklich neu sind die Aufgaben nicht mehr, denn Marco Bichlmaier hatte Glück, wie er sagt, dass er „von Frau Kaiser in den letzten Jahren als ihr Stellvertreter so gut in das neue Amt eingeführt wurde“. Außerdem war die Stelle in Inchenhofen ein Glücksgriff für ihn, da er Schule, Umfeld und vor allem auch einen Großteil seiner Kollegen bereits gut kennt. Dies erleichterte den Einstieg und die Organisation des Ablaufs der ersten Schultage.

Marco Bichlmaier schätzt „die gute kollegiale Zusammenarbeit an der Grundschule Inchenhofen“, wie er betont und ist froh, dass er auch wie bisher mit seinen Anliegen bei der Gemeinde ein offenes Ohr findet.

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Der 36-Jährige ist selbst Vater einer Erstklässlerin

Der 36 Jahre alte Rektor ist Vater einer gerade eingeschulten Erstklässlerin und wohnt zusammen mit seiner Frau und Tochter in Schiltberg. Seit 2011 ist er als Lehrer tätig, zunächst zwei Jahre in Grunertshofen und seit 2013 in Inchenhofen, wo er bis zu ihrer Auflösung im letzten Schuljahr die Kombiklasse 3/4 betreute und seither im Wechsel die 3. oder 4. Klasse. Zu Hause liebt er die Gartenarbeit oder den Sport, um abzuschalten, oder macht Ausflüge mit der Familie.

Ausschlaggebende Faktoren den Lehrberuf zu ergreifen, waren für Marco Bichlmaier „die unmittelbare Rückmeldung und die Ehrlichkeit der Kinder in ihrem Verhalten sowie Äußerungen.“

Jetzt als Rektor sieht er die Herausforderung darin, „eigene Strukturen zu finden, um die organisatorischen Aufgaben und den regulären Unterricht so unter einen Hut zu bringen, dass alle zufrieden sind und der Spaß an der Arbeit erhalten bleibt“. Wobei er zuversichtlich ist, dass er das schafft. Hat er doch in den vergangenen Jahren als Stellvertreter bereits viel Erfahrung sammeln können und eine gut geführte Institution übernommen. Viele Aktionen und Projekte wie die gesunde Pause, der Wandertag oder der Tag im Freibad im Sommer sind fast schon Selbstläufer, da die Unterstützung seitens des Kollegiums und des Elternbeirats groß ist.

Es gibt auch kleinere Neurungen an der Schule

Aber es gibt auch kleine Neuerungen an der Grundschule Inchenhofen. „Zwei unserer Klassenzimmer wurden neu mit digitalen Medien wie Beamer und Dokumentenkamera ausgestattet“, berichtet der Schulleiter. Und es sollen weitere folgen in den nächsten Jahren, um die Digitalisierung schrittweise voranzubringen. „Deshalb wird die Erziehung zu einem sinnvollen Umgang mit Medien neben der Sexualerziehung für einen selbstbewussten und vertrauensvollen Umgang miteinander eine wichtige Rolle spielen“, erklärte der Schulleiter. Außerdem gibt es bereits ein paar Ideen, die Projekttage im zweiten Halbjahr künftig etwas anders zu gestalten.

Für die Zukunft wünscht sich Marco Bichlmaier eine weiterhin offene Elternarbeit und das Vertrauen in die Schule, dass sie nur das Beste für die Kinder will. Außerdem sollen sich die Schüler in der sehr familiären Schulumgebung wohlfühlen und ihr soziales und kognitives Potenzial entfalten können.

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