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Notfall-Telefon fürs Wittelsbacher Land

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Kommentar Von Carmen Jung
13.06.2018

Wenn es eine Katastrophe gibt, wird eine eigene Leitung zur Telefonseelsorge für Betroffene, Zeugen und Helfer geschaltet

Wer mag sich das vorstellen? Sohn, Ehefrau oder Vater sind mit dem Zug unterwegs. Doch anstatt, dass sie irgendwann die Haustüre aufsperren, macht die Nachricht von einem Zugunglück die Runde. Kein fiktives Szenario, sondern erst im Mai in Aichach geschehen. Was Angehörige dann durchmachen, lässt sich allenfalls erahnen. Und vor allem: Wohin sollen sich Betroffene wenden mit ihren Sorgen, Erlebnissen und Eindrücken?

Hier setzt ein neues Angebot der Telefonseelsorge im Landkreis an. Im Katastrophenfall gibt es ab sofort statt mehrerer Anschlüsse von Polizei, Rettungskräften und Behörden eine Nummer – sie wird rasch freigeschaltet und bekannt gemacht. Das ist kein großer technischer Aufwand im Internetzeitalter.

Am anderen Ende der Leitung nehmen sich Fachleute der Menschen an. Die Betroffenen sind dann nicht allein gelassen. Wer an das Zugunglück denkt, wer sich an die turbulente Tornadonacht von 2015 erinnert, dem ist klar: Das ist kein Angebot für irgendwann. Es kann immer nötig sein, auch wenn sich das niemand wünscht. Gut zu wissen, dass es dann eine solche Nummer gibt.

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