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Paula Print
18.06.2014

Eine Monstranz hat nichts mit Monstern zu tun

Ganz genau nimmt Paula mit Pfarrer Max Bauer die Monstranz der Affinger Pfarrkirche in Augenschein. In das jetzt noch leere Herz in der Mitte kommt an Fronleichnam eine gewandelte Hostie.
Foto: Gerlinde Drexler

Unsere Zeitungsente lässt sich von Affings Pfarrer Max Bauer erklären, was es mit dem Fronleichnamsfest auf sich hat

Morgen ist Feiertag. Dann feiern viele Katholiken das Fronleichnamsfest. Aber was ist das überhaupt? Unsere Zeitungsente Paula Print ist der Sache auf die Spur gegangen. Vom Affinger Pfarrer Max Bauer erfährt sie, dass am Fronleichnamstag die Monstranz eine besondere Rolle spielt. Da trägt er sie bei der Prozession, einer Art Rundgang, durch den Ort. „Das Wort Monstranz klingt ganz schön nach Monster“, denkt sich Paula Print. Aber als sie nach Affing watschelt, um mehr über die geheimnisvolle Monstranz und das Fronleichnamsfest zu erfahren, sieht sie keine gruseligen Monster – sondern nur einen großen schwarzen Koffer in der Kirche. „Was Pfarrer Bauer da wohl rausholen wird?“, fragt sie sich. Als er ihn aufklappt, bleibt Paula einen Moment lang der Atem weg. In dem Koffer ist etwas golden Leuchtendes. Es sieht wie eine längliche Sonne mit einem Fuß aus. Pfarrer Bauer sagt: „Das ist die Monstranz.“ Er zeigt sie der AN-Ente. In der Mitte ist ein durchsichtiges Herz. Drumherum sitzen kleine Engelchen. Über dem Herz ist eine goldene Krone und unter dem Herz kann Paula eine kleine Figur erkennen. „Das ist die heilige Barbara“, erklärt ihr der Seelsorger. Das sei eine Heilige, die in der Gemeinde sehr verehrt werde. Deshalb habe die Pfarrei sie auf der Monstranz anbringen lassen. Bauer: „Die Monstranz selbst ist schon sehr alt.“ Der wichtigste Teil an der Monstranz ist das durchsichtige Herz, lernt Paula. Jetzt sei es noch leer. Doch an Fronleichnam werde hier der Leib Christi sein, erklärt ihr der Seelsorger. Der Zeitungsente schwirrt der Kopf. Wie soll denn der Körper von Christus in dieses kleine Herz passen? Der Pfarrer lacht: „Aber Paula, das ist doch nur symbolisch gemeint.“ Im Gottesdienst an Fronleichnam werde eine Hostie symbolisch in Brot gewandelt und in das Herz gelegt. Als Symbol für den Leib Christi. Die Monstranz werde dann in einer Prozession durch den Ort getragen, erzählt Pfarrer Max Bauer. „Damit wir den Menschen zeigen, was uns am wichtigsten ist, nämlich Jesus.“ Die Prozession sei so was wie ein besonderer Umzug. „Ganz viele Leute gehen mit. Viele Ministranten sind dabei und viele Fahnenträger.“ Er selbst trage die Monstranz und über ihn halten die Träger eine Art kleines Zelt. Bauer: „Das symbolisiert den Himmel.“

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