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Pöttmes
13.10.2020

Flugblätter von Corona-Skeptikern sorgen für Aufregung in Pöttmes

In Pöttmes kursiert ein Flugblatt mit umstrittenen Corona-Thesen. Die Aufregung ist groß.
Foto: Christin Klose, dpa (Symbolfoto)

Plus In vielen Briefkästen in Pöttmes und Umgebung landeten jüngst Flugblätter von Corona-Skeptikern. Dahinter steckt kein Unbekannter. Die Stimmung ist aufgeheizt.

Es taucht immer häufiger auf, und das in ganz Deutschland: ein beidseitig bedrucktes Flugblatt mit umstrittenen Thesen von Corona-Skeptikern. Sein Titel, in Großbuchstaben: "Positiv ist nicht krank". Seine Aussagen, in Kurzform: Die Corona-Maßnahmen der Politik seien unbegründet, man müsse den "Wahnsinn" stoppen, die Infektionszahlen stiegen nur an, "weil zu viel getestet wird". Jetzt ist das Flugblatt auch in Briefkästen in Pöttmes und Umgebung gelandet - und bald darauf auch in sozialen Netzwerken. Die Aufregung ist groß. Wer steht dahinter?

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Die Diskussion ist geschlossen.

13.10.2020

Bin ja froh, dass wir freie Arzt- und Automarkenwahl haben...
Kann man die Typen eigentlich anzeigen, wenn sie den "Keine Werbung!"-Bäpper ignorieren?
Die Aktion wird bestimmt von der Altpapierindustrie gesponsert...

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13.10.2020

Vermutlich ist es eine Ordnungswidrigkeit, wenn unter den Zetteln kein Impressum gestanden hat.

Siehe Bayerisches Pressegesetz (BayPrG)

Art. 7 Impressum bei Druckwerken

(1) 1Auf jedem in Bayern erscheinenden Druckwerk muss der Drucker und Verleger, beim Selbstverlag der Verfasser oder Herausgeber genannt sein. 2Anzugeben sind Name oder Firma und Anschrift.
http://www.presserecht.de/index.php?option=com_content&task=view&id=14

Wer öffentlichen Meinungskampf macht, muss auch mit seiner Person dafür stehen.

Raimund Kamm

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13.10.2020

Drollig - der eine spricht vom Werbeverbot am Briefkasten, der andere antwortet irgendwas mit Impressum ;-)

>> Im "Impressum" des Flugblatts ist Dr. Bodo Schiffmann angeführt. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt inszeniert sich selbst als Aufklärer und dient Tausenden Corona-Skeptikern und -Leugnern als Referenz. <<

Der Unterlassungsanspruch gegen Werbung (ob kommerziell oder politisch ist egal!) im Briefkasten wird bei Einmal-Aktionen regelmäßig ins Leere laufen. Am Ende wird es nur für irgendwelche Jura-Nerds irgendwie befriedigend sein.

Es ist halt einfach nicht anständig diesen fremden Willen nicht zu beachten!

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