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Post: Andere Firmen müssen ebenfalls umrüsten

Philipp Schulte
Kommentar Von Philipp Schulte
20.11.2019

Die Post ist seit zwei Jahren im Kreis mit Elektro-Fahrzeugen unterwegs. Das ist ein Beispiel dafür, wie die Luft besonders in Städten besser werden kann.

Dass die Deutsche Post seit fünf Jahren Elektrofahrzeuge einsetzt, ist löblich. Dass sie trotz Verlusten in zweistelliger Millionenhöhe an ihnen festhält und bis 2025 weiter Emissionen einsparen will, ebenfalls.

Daran sollten sich andere Logistikunternehmen ein Beispiel nehmen. Auch wäre es gut, wenn in zehn Jahren die Post nur noch mit Elektrofahrzeugen unterwegs ist. Eine Chance bieten auch elektronisch betriebene Lastenräder, die besonders in Großstädten unterwegs sind. Auf dem Land sind sie ebenso effektiv – sie lassen Anwohner nicht hinter einem Postauto warten.

Post: Bus-, Taxi- oder Entsorgerunternehmen sind am häufigsten in Wohngebieten unterwegs

Was andere Firmen wie Bus-, Taxi- oder Entsorgerunternehmen angeht: Auch sie sollten ihre Fahrzeuge auf Elektro- oder Wasserstoffantrieb umrüsten. Sie sind es, die mit am meisten in Wohngebieten unterwegs sind und dort Feinstaub und Stickoxide ausstoßen. Sich ehrgeizige Ziele zu stecken, ist dabei genauso wichtig, wie die Innovationen zu kommunizieren. Dadurch könnten Privatleute inspiriert werden, sich ein E-Auto anzuschaffen.

Doch Elektrofahrzeuge haben auch einen Haken: Man hört sie kaum. Das Unfallrisiko steigt. Postboten etwa müssen besser als vorher aufpassen. Vielleicht wäre es gut, wenn sie nicht nur hupen, damit Kunden aus dem Haus kommen. Sondern sie tun es auch – wie in den Bergen – an unübersichtlichen Stellen.

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