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Aichach-Friedberg

21.05.2020

Regiobahn appelliert an Fahrgäste, Hygieneregeln einzuhalten

Auch für Fahrgäste, die mit dem Zug auf der Paartalbahnstrecke zwischen Augsburg und Ingolstadt unterwegs sind, gelten Hygieneregeln. Darauf weist die Betreiberin, die Bayerische Regiobahn, hin.
Bild: Archivfoto: Erich Echter

Plus Die Bayerische Regiobahn weist Fahrgäste auf der Paartalbahnstrecke in Aichach-Friedberg auf die Corona-Regeln hin. Nicht alle halten sich daran.

Am bevorstehenden Wochenende wird gutes Ausflugswetter erwartet. Aus diesem Anlass weist die Bayerische Regiobahn (BRB), die die Paartalbahnstrecke zwischen Augsburg und Ingolstadt betreibt, auf die Hygieneregeln in den Zügen hin. Nicht alle Passagiere halten sich nach den Erfahrungen der BRB daran.

An Bord der Züge gilt es laut einer Mitteilung, Regeln zu beachten, die auf behördlichen Anordnungen fußen: Da das Abstandsgebot im öffentlichen Personennahverkehr von anderthalb Metern an vielen Bahnsteigen und an Bord der Züge oft nicht eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend, um sich selbst und andere zu schützen.

Regiobahn-Passagiere werden gebeten, Hauptreisezeiten zu meiden

Ferner appelliert das Unternehmen an seine Fahrgäste, wenn möglich ausreichend Abstand zwischen sich und andere zu bringen. Am einfachsten gehe das, wenn sie sich an den Bahnsteigen und in den Zügen so gut wie möglich verteilen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist aus Sicherheitsgründen seit jeher begrenzt. Radleinweiser an den wichtigsten Unterwegshalten kontrollieren die korrekte Platzierung von Fahrrädern und verweisen, falls nötig, auf die nächste Zugverbindung.

 

Mitunter lohnt es sich laut BRB, die Anreise vor 8 oder nach 11 Uhr und die Abreise vor 15 oder nach 19 Uhr zu planen. Diese Züge seien erfahrungsgemäß schwächer ausgelastet. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und solche mit Kinderwagen haben Vorrang in der Beförderung. Fabian Amini, Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn GmbH und der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, sagt der Mitteilung zufolge: „Zu den von Ärzten und Wissenschaftlern angemahnten Empfehlungen zur Hygiene gehört – neben dem selbstverständlichen Händewaschen und dem Niesen in die Armbeuge – auch, grundsätzlich auf Essen und Trinken im Zug zu verzichten.“ Die Gastronomie habe wieder geöffnet, weshalb einer Brotzeit am Ziel und vor der Fahrt nichts im Wege stehe.

Vor allem Maskenpflicht wird im Ausflugsverkehr zum Teil ignoriert

Die BRB bittet eindringlich darum, insbesondere die Maskenpflicht einzuhalten. Während sie unter der Woche im Berufsverkehr sehr gut angenommen werde, gebe es im Ausflugsverkehr „leider einige wenige Fahrgäste, die sich uneinsichtig zeigen“. Die BRB kündigt daher an, dass die Bundespolizei abhängig von der Einsatzlage einzelne Züge am kommenden Wochenende abschnittsweise begleiten wird.

 

Bereits am vergangenen Wochenende wurden einige BRB-Züge vor allem im Netz Oberland zu beliebten Ausflugszeiten merklich besser genutzt als in den Wochen zuvor. Die Lockerung der Beschränkungen mache sich auch bei der BRB bemerkbar, heißt es in der Mitteilung. Jedoch sei die Nutzung am vergangenen Wochenende immer noch um 60 bis 70 Prozent niedriger gewesen als an vergleichbaren Wochenenden im Vorjahr.

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