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Gemeinderat

26.01.2019

Rehling investiert heuer 5,6 Millionen Euro

Der Höhstigl-Hohlweg in Unterach soll ausgebaut und asphaltiert werden. Es betrifft den Weg von der Höhstigl zu den drei nördlichen Anwesen Nummer 9, 11 und 13.
Bild: Josef Abt

Neben dem neuen Kindergarten gibt die Gemeinde Geld für Straßenbau und Feuerwehren aus

Die Gemeinde will in diesem Jahr knapp 5,6 Millionen Euro investieren. Gleich in der ersten Sitzung des Jahres beschloss der Gemeinderat Maßnahmen im Straßenbau und Anschaffungen für die Feuerwehr. Darunter ist auch ein rund 110000 Euro teures Gerätewagen-Logistik-Fahrzeug für die Rehlinger Wehr (Bericht folgt). Bürgermeister Alfred Rappel belegte am Donnerstag mit seiner Übersicht, dass die Gemeinde trotz vieler Projekte finanziell noch gut dastehe. Etwa 3,5 Millionen Euro sind für den Neubau des Kindergartens geplant. Dazu kommen Restzahlungen für die Kläranlage, den Erwerb von Grundstücken für ein neues Baugebiet mit den ersten Planungskosten und vieles mehr. Erfreulich hoch bleiben aber auch die Einnahmen bei den Gewerbesteuern und der Einkommensteuerbeteiligung. Rappel erklärte: „Solange diese Einnahmen nicht gravierend einbrechen, braucht uns nicht bange zu werden.“ Die Schulden steigen bis Jahresende auf knapp 1,5 Millionen Euro. Das liegt offenbar am Neubau des Kindergartens. Auf Anfrage von Bernhard Jakob erklärte Rappel: „Wir haben die Förderbescheide für diesen Kindergartenneubau bereits vorliegen. Diese Zuschüsse für Rehling sind also gesichert.“

Um Investitionen ging es auch im Bereich Straßenbau: Unter den Projekten ist der Sieberweg im Ortsteil Unterach von der Straße Am Mühlanger in nördlicher Richtung bis hin zur Kläranlage. Peter Hartung vom Ingenieurbüro Sweco stellte zwei Alternativen der Ausbauplanung im Gemeinderat vor. Die einfachste Lösung sei der Ausbau auf der bestehenden Trasse auf drei Meter Breite mit dem Aufbringen einer Asphaltschicht auf dem bestehenden kiesigen Untergrund, hieß es.

Nachdem der bestehende Weg teilweise auf Privatgrund verläuft, sei eine Grundstücksbereinigung sinnvoll, so der Planer. Wie Bürgermeister Rappel ausführte, haben auch schon Gespräche mit den Grundstückseigentümern stattgefunden. Eine Einigung könnte sich abzeichnen. Diese geplante Ausbaulösung wurde vom Planer mit 107000 Euro angesetzt, wobei der Grunderwerb berücksichtigt ist.

Eine Alternative wäre, die Straßenführung in östlicher Richtung so weit zu verschieben, dass sie auf öffentlichem Grund liegt. Dem widerspricht die angrenzende Friedberger Ach. Es wären aufwendige Uferbefestigungen, Bepflanzungen und Bodenverdichtungen nötig, was deutlich höhere Kosten von rund 176000 Euro zur Folge hätte. Der Gemeinderat einigte sich auf die kostengünstigere Variante mit der bestehenden Trasse. Sollte es mit Grundstückseigentümern Probleme bezüglich des Grunderwerbs geben, würde die Straße nur im Bereich der Wohnbebauung asphaltiert, so der einstimmige Beschluss.

Die zweite Straßenbaumaßnahme ist der Hohlweg in Unterach, der von der Höhstigl Richtung Norden zu den drei Anwesen Höhstigl 9, 11 und 13 führt. Hier wird bei Starkregen Geröll mit abgeschwemmt. Das soll durch die Asphaltierung mit geregelter Straßenentwässerung verhindert werden. Dazu werden einseitig auch Bordsteine und Ablaufschächte gesetzt. Die Kostenschätzung vom Ingenieurbüro für diese Maßnahme liegt bei 70000 Euro. Auch diese Maßnahme wurde vom Gemeinderat abgesegnet.

Zurückgestellt wurde die geplante Sanierung des schadhaften Asphaltbelages in der Höhstigl. Nach den Worten des Planers sind in dem Bereich viele Bordsteine kaputt. Zudem wurden mehrere Schäden an Hausanschlüssen festgestellt, die saniert werden müssen. Deshalb sollen erst alle Schäden genau aufgenommen und bewertet werden. Bis dahin wird die Erweiterung der Straßenbeleuchtung an dieser Straße zurückgestellt. Hier waren zwei zusätzliche Beleuchtungsmasten für etwa 5000 Euro geplant, die erst bei einer Straßensanierung wider spruchreif werden.

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