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Schiltberg

26.10.2020

Schiltberg trauert um früheren Zweiten Bürgermeister Anton Ostermayr

Schiltbergs früherer Zweiter Bürgermeister Anton Ostermayr ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Am Freitag wurde er zu Grabe getragen.
Bild: Xaver Ostermayr

Plus Schiltbergs früherer Zweiter Bürgermeister Anton Ostermayr ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Am Freitag wurde der langjährige Kommunalpolitiker beerdigt.

Schiltbergs ehemaliger Zweiter Bürgermeister Anton Ostermayr ist am Freitag beerdigt worden. Zahlreiche Trauergäste nahmen von dem langjährigen Kommunalpolitiker Abschied. Ostermayr war in der vergangenen Woche im Alter von 82 Jahren gestorben.

Das feierliche Requiem in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena zelebrierte Pater Markus Szymula. Schiltbergs Bürgermeister Fabian Streit würdigte in seiner Grabrede die großen Verdienste des Verstorbenen. Während dessen kommunalpolitischer Tätigkeit seien wichtige Entscheidungen gefällt worden, so das Gemeindeoberhaupt. Die Meinung von Anton Ostermayr sei stets gefragt gewesen.

30 Jahre lang gehörte Anton Ostermayr dem Gemeinderat von Schiltberg an

Anton Ostermayr war ein Kommunalpolitiker mit Leib und Seele, war er doch "vorbelastet“: Sein Vater war 31 Jahre lang Erster Bürgermeister gewesen. Der Verstorbene gehörte 30 Jahre lang dem Schiltberger Gemeinderat an. Acht Jahre davon, von 2000 bis 2008, übte er mit viel Leidenschaft das Amt des Zweiten Bürgermeisters aus. Anton Ostermayr war nicht nur ein engagierter Kommunalpolitiker, er war auch immer in mehreren Verbänden, Genossenschaften und Vereinen aktiv.

Seit 1972 prägte er den CSU-Ortsverband entscheidend mit, dessen Vorsitzender er 28 Jahre lang war. Anschließend wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zudem hatte er folgende ehrenamtliche Tätigkeiten inne: 17 Jahre lang Erster Vorsitzender der Schiltberger Feuerwehr (auch sie ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden ) und 23 Jahre lang Zweiter Kommandant, viele Jahre Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbandes, 18 Jahre Verbandsrat des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Weilachgruppe, Theaterspieler auf der Bühne im Gasthaus Reisberger und zwölf Jahre Theaterchef sowie Regisseur der Theaterjugend Schiltberg, jahrelanges aktives Mitglied beim Hofberg-Freilichttheaterverein, Zweiter Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft im Flurbereinigungsverfahren in Schiltberg, seit 2003 bis zuletzt Kassenprüfer der Jagdgenossenschaft, Organisator der Aktion "Erhaltung und Sanierung der Dreifaltigkeitskapelle“ sowie Wegbegleiter bei der Gründung des TSV Schiltberg im Jahr 1964. Viele Jahre gehörte er der Fußballmannschaft des TSV an und war ein treuer Fan.

Der gelernte Landwirt bewirtschaftete zusammen mit Ehefrau Marianne viele Jahre lang mit viel Freude und Begeisterung im Nebenerwerb den gemeinsamen Hof in der Oberen Ortstraße in Schiltberg. Aus der Ehe gingen drei Töchter und ein Sohn hervor.

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