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25.01.2019

Schlaglöcher werden in diesem Jahr geflickt

Die Einmündung des Unterkreuthweges in die Staatsstraße in Mülhausen ist in Ordnung. Der Bereich im Vordergrund aber weist schwere Schäden auf. Das soll nun bereinigt werden.

Affings Programm für Straßenreparaturen von 2018 wird heuer nachgeholt. Das kostet 286000 Euro. Wie es mit dem Mühlhauser Berg weitergeht, soll sich bis zur Jahresmitte zeigen

Straßenschäden gibt es in der Gemeinde Affing zuhauf. Jedes Jahr wird ein bisserl was gerichtet. 2018 stellte der Gemeinderat dafür 260000 Euro zur Verfügung. Ausgegeben worden sind sie nicht, obwohl der Gemeinderat im Juli eine Liste der dringlichsten Schäden zusammengestellt hatte. Das wird jetzt nachgeholt.

Am Dienstag lag dem Gemeinderat das Ausschreibungsergebnis für das „Schlagloch-Programm“ vor. Darauf stehen zahlreiche kleine Straßenschäden im ganzen Gemeindegebiet, aber auch die marode Einmündung des Unterkreuthweges in die Mühlhauser Ortsdurchfahrt, die Einmündung des Jahnweges in Bergen und die Ortsverbindungsstraße von Frechholzhausen nach Pfaffenzell. Letztere weist stark beschädigte Einzelstellen und stellenweise massive Entwässerungsprobleme auf.

Hinzu kommen Resterschließungsarbeiten für die Baugebiete Am Leitengraben in Mühlhausen und Jägerstraße in Anwalting. Der Gemeinderat vergab das Paket für 286000 Euro an die Firma Richard Schulz Tiefbau aus Neuburg. Dagegen stimmten Gerhard Faltermeier und Manfred Klostermeir. Faltermeier nannte den Zeitpunkt der Entscheidung „bemerkenswert“ und betonte: „Das passt aus meiner Sicht nicht mehr zum Haushalt.“

In der ersten Jahreshälfte will das Staatliche Bauamt Informationen vorlegen, wie es mit dem Mühlhauser Berg weitergehen soll. Das hat Bürgermeister Markus Winklhofer bei einem Gesprächstermin in der Behörde erfahren. Bereits in den nächsten Wochen soll die Gemeinde erfahren, ob es mit einer Ampel am Unterkreuthweg in Mühlhausen klappt.

Seit Ende 2018 liegen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren in Sachen Westumfahrung Mühlhausen bei der Regierung von Schwaben. Bürgermeister Winklhofer berichtete, die Prüfung sei in vollem Gange, die Gemeinde stetig in Kontakt mit der Behörde.

Seit Pfingsten 2018 ist die einsturzgefährdete Brücke über den Affinger Bach in Gebenhofen gesperrt. Im Oktober beschloss der Gemeinderat einen Neubau. Dafür vergab das Gremium die Ingenieurleistung für 35000 Euro an das Ingenieurbüro Sweco. Grundlage des Angebots sind Baukosten von rund 400000 Euro. Josef Tränkl fragte deshalb, ob man sich damit auf eine Bauvariante festlege. Das verneinte die Verwaltung.

Eine Mauer am Tannenweg in Haunswies war dem Affinger Gemeinderat mit 2,17 Metern Höhe zu massiv. Den nachträglichen Bauantrag lehnte das Gremium im März vergangenen Jahres ab. Das Landratsamt beurteilt den Fall anders. Die Ablehnung des Gemeinderates sei nicht rechtmäßig. Zähneknirschend stimmte der Affinger Rat mit 9:7 der Einfriedung nun doch zu. Eine schwarz gebaute Doppelgarage in der Affinger Straße in Gebenhofen legalisierte der Gemeinderat nachträglich. Manfred Klostermeir bezeichnete es als Witz, „dass wir solche Anträge bearbeiten“. Keine Frage war die Zustimmung bei einer Planänderung beim Bau von drei Reihen- und einem Doppelhaus in Haunswies. In einer Hälfte darf der Bauherr zwei Wohneinheiten schaffen.

Der TSV Mühlhausen erneuert die Duschen für die Tennisspieler. Die Materialkosten belaufen sich auf über 10000 Euro. Die Gemeinde gibt 25 Prozent, also 2500 Euro.

Derzeit besuchen aus der Gemeinde Affing 120 Jugendliche die Realschule in Bergen, in die Mittelschule Aindling gehen 75. Das hatte Carlos Waldmann wissen wollen.

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