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Sielenbach
21.11.2019

Bürgerversammlung: Löst Anbau Problem an Tödtenrieder Grundschule?

Ein Anbau an die Sielenbacher Schule war ein Thema in der Bürgerversammlung. So soll möglicherweise das Platzproblem gelöst werden. „Ab jetzt muss der Grundeigentümer die Einmessung selbst bezahlen, wenn Grenzsteine rausgeackert werden.“

Sein Abschied rückt näher: Martin Echter zieht Bilanz nach 18 Jahren als Bürgermeister in Sielenbach. Worüber er sich jedes Jahr ärgert.

Rund 70 Zuhörer waren am Mittwoch zur Bürgerversammlung nach Sielenbach gekommen. Auf seiner letzten Versammlung als Bürgermeister der Gemeinde gab Martin Echter nicht nur einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Er zog auch eine kurze Bilanz seiner 18 Jahre als Rathauschef. Über eine Sache ärgert er sich jedes Jahr.

Sein Anfang sei schwer gewesen, erinnerte sich Echter. „Finanziell ging es der Gemeinde nicht gut und eine lange Liste von jungen Bauwilligen war da.“ Außerdem hatten gerade die beiden Projekte Dorferneuerung und Flurneuordnung begonnen. Rund sieben Millionen Euro betrug das Investitionsvolumen für die beiden Projekte, die 2009 abgeschlossen waren. Der Bauhof, der im Laufe der Jahre mit Maschinen und Geräten aufgerüstet wurde, besaß am Beginn von Echters Amtszeit nur einen Kombi, zwei Schaufeln und einen Schubkarren.

Obwohl der Bürgermeister in seiner Bilanz nur die wichtigsten Maßnahmen aufzählte, kam eine lange Liste zusammen. Von der Erschließung mehrer Baugebiete, verschiedener Straßenbaumaßnahmen und Bauprojekten wie dem Neubau des Rathauses oder des Bauhofs.

Lösung für Grundschule in Tödtenried muss her

„Unbändig viel Kraft und Zeit“ habe der Erhalt der Mittelschule gekostet, sagte Echter. Wegen der niedrigen Schülerzahlen hatte es in einem Schuljahr keine fünfte Klasse gegeben. Derzeit besuchen 89 Schüler die Mittelschule. Echter ging davon aus, dass die Zahl weiter steigen werde, weil sich auch die Anzahl der Grundschüler im Schulverband mit Adelzhausen verdoppele. Mit 49 Erstklässlern sind die beiden Klassenzimmer der Grundschule in Tödtenried ausgelastet. „Wir müssen in Zukunft eine Lösung finden“, sagte der Bürgermeister. Wahrscheinlich werde ein Saal an die Schule angebaut werden müssen.

Besonders betonte er, dass die Gemeinde bei der alternativen Energieerzeugung und der Wärmeversorgung in Bayern „spitze“ sei. „Als klimaneutrale Gemeinde sind wir gegenüber anderen Kommunen weit voraus.“

Das ärgert Sielenbachs Bürgermeister

Insgesamt war Echter zufrieden mit der Entwicklung der Gemeinde. Die Rücklagen würden das vierfache gegenüber der Kreditverpflichtung betragen. Größere Investition stehen keine an und bei der Umlagekraft stehe Sielenbach im Landkreis an siebter Stelle von 24 Kommunen. Echter sagte: „Trotz der vielen Maßnahmen kann ich im Mai eine schuldenfreie Gemeinde übergeben.“

Nur über eine Sache ärgert er sich jedes Jahr aufs Neue: „Es wird immer wieder gemeldet, dass Grenzsteine rausgeackert werden.“ Die Grenzen seien in der ganzen Gemeinde neu vermessen und eine Nachvermessung sehr teuer. Künftig wird nicht mehr die Gemeinde diese Kosten tragen. „Ab jetzt muss der Grundeigentümer die Einmessung selbst bezahlen, wenn Grenzsteine rausgeackert werden.“

In seinem Schlusswort sagte Echter: „Nach 24 Jahren als Gemeinderat und 18 Jahren als Bürgermeister – also insgesamt 42 Jahren in der Kommunalpolitik – glaube ich, dass es reicht.“ Alle zusammen hätten sie sehr viel geschaffen und erreicht. Den meisten habe er es recht machen können. „Bei den wenigen, die nicht zufrieden waren, wird es hoffentlich der neue Bürgermeister schaffen.“ Sein Stellvertreter Franz Moser sprach Echter seinen Dank und Respekt aus.

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