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Soziales
29.04.2020

Was hilft gegen den Lagerkoller daheim?

Ausgangsbeschränkungen stellen Familien vor Herausforderungen. KJF weitet Telefonservice aus und gibt Tipps, wie alle friedlich miteinander unter einem Dach leben können

Die Ausgangsbeschränkungen im Wittelsbacher Land dauern an: Kinder und Jugendliche bleiben weiter zu Hause, das Sport- und Vereinsleben steht still und die Mütter und Väter arbeiten weniger oder weiterhin von zu Hause aus. Im ersten Moment könnte man meinen, dass viele Familien angesichts weniger Termine aufatmen. Oft ist jedoch das Gegenteil der Fall. Friederike Krisch von der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Aichach sagt: „Der Wegfall von Routinen wirkt meist belastend.“ Soziale Begegnungen und Hobbys würden sonst eher Bestätigung und Kraft verleihen. All das fällt in diesen Zeiten weg. Dazu kommen Gefühle von Hilflosigkeit und Angst bei Jugendlichen, deren Freiheitsverlangen massiv eingeschränkt ist, und bei Eltern, die sich Sorgen um Gesundheit und Existenz machen. Die Experten von der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung haben einige Tipps zum Durchhalten:

Gemeinsame Essenszeiten beibehalten. Gewohntes stärkt das Gefühl von Sicherheit. Zudem können neue Routinen geschaffen werden: Klare Tagesstruktur mit Zeiten für die Beschäftigung mit digitalisiertem Lernstoff, für eine Kissenschlacht oder den Bau eines Möbelparcours und dergleichen.

Jetzt gibt es mehr Zeit für die Familie, um zusammen zu sein: Spieleabende, Heimkino, gemeinsame Projekte im Garten oder beim Fahrradschrauben.

Nachrichten und Fake News erhöhen die Gefahr, hektisch und negativ zu reagieren. Man sollte sich bewusst machen, was alles gut funktioniert: Die Familie hält zusammen, die Kinder machen zuverlässig ihre Dienste.

Wenn bei einem selbst und bei den anderen Familienmitgliedern die Nerven blank liegen, sollte für zehn Minuten der Pausenknopf gedrückt werden. Lieber für zehn Minuten in ein anderes Zimmer gehen. Einem möglichen Streit über Erziehungsfragen beugt eine klare Rollenverteilung vor: „Ich beschränke die Bildschirmzeit und du achtest auf Einhaltung der Lernziele in Mathe.“

Jetzt besteht die besondere Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen die Wichtigkeit von Hilfsverhalten zu vermitteln. Der Nachwuchs kann beispielsweise Großeltern oder älteren, allein lebenden Nachbarn den Einkauf vorbeibringen. Die Kids erfahren dadurch Selbstwirksamkeit und wachsen mit der Übernahme von Verantwortung.

Wird oft vergessen, ist aber in Zeiten von Belastung besonders wichtig: Die Familienmitglieder brauchen Lob und Anerkennung für konkrete Dinge. Zum Beispiel: „Ich habe bemerkt, dass du die Oma heute schon zwei Mal angerufen hast, damit sie nicht einsam ist. Ich bin stolz auf dich.“

Die Affinität der Kinder und Jugendlichen zu den sozialen Medien sollte gerade jetzt Anerkennung und Zulassung finden, insbesondere wenn sie zur Aufrechterhaltung der Kommunikation und der Unterstützung innerhalb und außerhalb der Familie dient.

In einem Familienkalender wird festgelegt, wer an welchem Tag mit jemanden aus dem weiteren Familien- oder Freundeskreis telefoniert. Jeden Tag ist dabei ein anderer an der Reihe.

Kleine, aber sichere Rückzugsmöglichkeiten sind während der Ausgangsbeschränkungen besonders wichtig. Kinder und Jugendliche müssen sicher sein können, dass Eltern sie auch über mehrere Stunden hinweg im Zimmer in Ruhe lassen und nicht einfach hineinplatzen.

Die Familie als Ganzes sollte immer mal wieder in die Zukunft blicken, in der sich die Dinge wieder normalisiert haben. Wohin soll der nächste Ausflug gehen, die nächste Reise oder welche Projekte stehen an?

Für Rat suchende Eltern und Kinder hat die KJF Kinder- und Jugendhilfe und Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Aichach die telefonischen Beratungstermine ausgeweitet. Das Angebot ist kostenlos. Die Beratungsstelle ist von Montag bis Donnerstag jeweils zwischen 8.15 und 12Uhr sowie Dienstag und Mittwoch zwischen 13.30 und 17 Uhr unter Telefon 08251/204040 erreichbar oder per E-Mail an eb.aichach@kjf-kjh.de. Weitere Informationen zur KJF gibt es im Internet unter www.kjf-augsburg.de. (AZ)

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