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Dasing

25.03.2020

Stichwahl in Dasing: Waschka hat Pläne für Jung und Alt

Markus Waschka ist Unternehmer und CSU-Kandidat.
Bild: Nicole Schulz

Plus In Dasing steht die Stichwahl um das Bürgermeisteramt an. CSU-Kandidat Markus Waschka möchte Jüngere besser einbinden und ein Seniorenheim mit Kurzzeitpflege bauen.

Vier Kinder hat Markus Waschka. Drei davon sind Mitglied der Jungen Union (JU). Und zwei seiner drei Töchter haben bereits für den Dasinger Gemeinderat kandidiert. Ganz wie der Vater haben sie sich der Politik verschrieben. Zwar für die von der CSU mittlerweile abgespaltene JU, dennoch mit einem Ziel: Verantwortung übernehmen.

„Die Jugend müssen wir fordern und fördern“, sagt Waschka, der für die CSU als Bürgermeister kandidiert. „Derzeit sind wir, was Angebote für die Jugend angeht, sehr gut aufgestellt.“ Was das Jugendparlament betrifft, sieht er jedoch Nachholbedarf: „Der Anstoß dazu muss von den Jugendlichen kommen. Dann werden wir auf sie zugehen und verschiedene Projekte wie eine Jugendsprechstunde anschieben.“ Dann könne die Jugend mit dem Gemeinderat ins Gespräch kommen. An diesem Sonntag findet die Stichwahl zwischen Waschka und Andreas Wiesner von den Freien Wählern statt. Der Wahlkampf gestaltet sich schwierig: „Wir haben Flyer verteilt, sind auf Social Media aktiv. Mehr geht derzeit wegen der Ausgangsbeschränkungen einfach nicht“, sagt der 44-Jährige.

Dasing: Markus Waschka hat noch mehr Ziele

Seine weiteren politischen Ziele verliert er jedoch nicht aus den Augen. Waschka möchte sich neben der Jugend auch um die Belange der älteren Generation kümmern: Im Kernort gelte es, ein Seniorendomizil für Kurzzeitpflege zu errichten. „Klar ist das teuer“, sagt Unternehmer Waschka. „Aber für dieses Projekt werden wir Zuschüsse bekommen. Ohnehin gibt es in unserem Landkreis erheblichen Nachholbedarf bei der Seniorenbetreuung.“ Nach Waschkas Vorstellung sind Seniorenheime nicht nur ein Ort der Pflege, sondern auch ein Standort für Arztpraxen. Im Hinblick auf den hohen finanziellen Aufwand für die Gemeinde sagt Waschka, dass „wir zusammenhalten müssen. Natürlich kommen teure Projekte auf uns zu, aber wir können das stemmen.“

Als Bürgermeister will er dafür sorgen, dass der Gemeinderat transparenter wird, und den nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzungen abschaffen. In den Zeiten der Corona-Krise gelte es, Solidarität zu zeigen: „Damit, dass wir daheimbleiben und an die Eltern appellieren, dass sie ihre Kinder ebenfalls zu Hause behalten.“ In Dasing helfe jeder jedem. Das sehe man an den Angeboten, wenn Junge für Ältere einkaufen gehen würden.

Das ist Markus Waschka:

  • Alter: 44 Jahre.
  • Aufgewachsen: in Dasing/Taiting.
  • Familienstand: Verheiratet seit 25 Jahren mit Martina, vier Kinder.
  • Ausbildung und Beruf: Spezialtiefbaufacharbeiter, selbstständig im Garten- und Landschaftsbau.
  • Hobbys: Vereinsaktivitäten, Schafkopf.

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