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Petersdorf

21.07.2010

Stillstand am Weiglberg

Straße ins Nirgendwo? Im Baugebiet am Weiglberg in Petersdorf tut sich nichts. Hier könnten seit Jahren Wohnhäuser stehen. Aber es mangelt an Interessenten. Foto: Johann Eibl
Bild: Johann Eibl

Seit Jahren gilt bereits das Baurecht am Weiglberg in Petersdorf, die Erschließung des Gebietes ist längst abgeschlossen. Doch es tut sich nichts. Von Johann Eibl

Petersdorf. Seit Jahren gilt bereits das Baurecht am Weiglberg in Petersdorf, die Erschließung des Gebietes ist längst abgeschlossen. Doch es tut sich nichts. Bauwillige Fehlanzeige. "Wir sollten eine Tafel aufstellen", schlug Franz Plöckl in der Sitzung des Petersdorfer Gemeinderats am Montagabend vor. Auf diese Weise hofft er, dass mögliche Interessenten angesprochen werden.

"Wir müssen aktiver werden", fügte Plöckl hinzu, "das ist irgendwie erforderlich." Stephan End pflichtete ihm bei: "Da sind wir im Rückstand, wie bei vielen anderen Dingen sind wir im Rückstand. Wir haben alles Mögliche überlegt, gemacht haben wir nichts." Bürgermeister Johann Settele bat in dem Zusammenhang um "gute Vorschläge". Joseph Mayr beklagte die "Wildnis" in dem Baugebiet: "Das Gras ist über einen Meter hoch." Es ist davon auszugehen, dass das Thema bei einer der nächsten Sitzungen auf der Tagesordnung erscheint, diesmal wurde es nur am Rand angesprochen.

DSL Mit Sorge und Ärger nimmt die Gemeinde die Verzögerung zur Kenntnis, die beim Ausbau der DSL-Versorgung zu beklagen ist. Der Bürgermeister hat daher einen Brief an Bundestagsabgeordneten Eduard Oswald (CSU) geschrieben. Nach Auskunft der Firma mvox, die in der Gemeinde Petersdorf tätig ist, verzögere die Deutsche Telekom den Fortgang des Breitbandanschlusses.

Stillstand am Weiglberg

Abriss In der Flurstraße 5 in Axtbrunn kann ein bestehendes Gebäude abgerissen und ein Wohnhaus mit Garage aufgebaut werden. Dagegen erhoben sich keinerlei Einwände, ebenso wenig gegen den Antrag, das Dachrinnenwasser zur Axt hin ableiten zu lassen. In beiden Fällen stimmte Robert Weichselbaumer als Betroffener nicht mit ab.

Antrag Eigentlich sollte noch über einen zweiten Bauantrag gesprochen werden, doch der lag nicht komplett vor.

Der Bürgermeister stellte klar: Künftig werde die Kommune solche Anträge zurückschicken und erst dann darüber befinden, wenn alle erforderlichen Unterlagen eingereicht sind. "Offensichtlich lässt die Qualität der Planer zu wünschen übrig", so Settele.

Kanal Der Kanalbau in der Amselstraße in Petersdorf hat begonnen. "Wir kommen gut vorwärts", berichtete Settele. Wenn die Kreisstraße von der Baumaßnahme betroffen ist, werden die Buslinien umgeleitet. "Wir werden versuchen, dass wir das innerörtlich auf die Reihe kriegen", so der Bürgermeister. "Der AVV wird das entscheiden, der wird das in den nächsten 14 Tagen regeln", erklärte er.

Vergaben Nicht öffentlich befasste sich der Rat mit zwei Aufträgen. Laut Settele wurde beschlossen, ein Salzsilo für 25 000 Euro von einer Firma aus Heilbronn zu kaufen, außerdem wird ein Mulchgerät für 10 500 Euro beschafft.

Schulen Richard Brandner erinnerte an den Termin für eine Informationsveranstaltung über die Zukunft der Schulen in Alsmoos und Willprechtszell. Diese findet am Dienstag, 27. Juli, um 19.30 Uhr im Sportheim an der Hohenrieder Straße statt.

Radfahrer Am Sportheim in Hohenried soll ein Randstein zu weit aus dem Boden herausragen und die Radfahrer behindern. Diesen Hinweis wollte Settele so nicht stehen lassen: "Die Überfahrt ist sach- und fachgerecht ausgeführt worden." Seiner Ansicht nach müssten die Radfahrer eben an der richtigen Stelle einige Meter weiter die Straße überqueren.

Vorschrift Die Abnahme eines Schnurgerüstes darf nicht in einem Bebauungsplan vorgeschrieben werden. Settele: "Wir haben es nur dann verlangt, wenn es wirklich ein schwieriges Gelände war." Von Johann Eibl

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